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Guter Ausblick über die Auenlandschaft

Ortsrat Hohenrode-Strücken trifft sich Guter Ausblick über die Auenlandschaft

Der neue Ortsrat Hohenrode-Strücken kommt am Dienstag, 22. November, ab 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hohenrode zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Im neuen Ortsrat sind jetzt mit Achim Heger aus Strücken und Johann Stephan aus Hohenrode beide Vorsitzende der Dorfgemeinschaften vertreten.

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Ein solcher oder ähnlicher Beobachtungsturm wie hier am Steinhuder Meer soll auch in der Auenlandschaft Hohenrode errichtet werden.

Quelle: pr

HOHENRODE/STRÜCKEN. Neu im Ortsrat sind die Grünen mit Uta Fahrenkamp (auch im Stadtrat). Malte Frost hat bei der CDU als Newcomer in der Kommunalpolitik Christian Winter abgelöst. Bernd Wüpker (ebenfalls im Stadtrat) ist für die SPD Nachfolger von Gerlinde Göldner-Dorka, Jörg Blaha wieder für die DGH und Burkhard Schnase für die WGS in den Ortsrat gewählt worden. Ulrich Gölzer hatte bereits im Vorfeld der Wahlen erklärt, er wolle auf eine Kandidatur verzichten.

Achim Heger hat bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen erhalten (229), gefolgt von Johann Stephan (148). Und der noch amtierende Ortsbürgermeister Heger würde auch das Amt wieder annehmen, versicherte er auf Anfrage in einem Telefongespräch, wenn er dafür eine Mehrheit im Ortsrat bekomme.

Und das sind die Themen, mit denen sich der neue Ortsrat in den nächsten Monaten beschäftigen wird: Ganz oben auf der Agenda steht das neue Feuerwehrgerätehaus für Hohenrode. Das alte kann man mit drei Worten beschreiben: alt, kalt, eng.

Auch im Dorfgemeinschaftshaus muss Hand angelegt werden

Die Hohenroder haben es 1957 noch unter der Regie von Bürgermeister Fritz Dörjes in Eigenregie gebaut. Bisheriger Stand der Dinge: Planungskosten für das neue Haus sind im Finanzetat der Stadt eingestellt.

In Strücken stehe die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses im Rahmen des Programms „Rintelner Staatsforst“ an erster Stelle, betont Heger, der dabei auch als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft engagiert ist. Im Dorfgemeinschaftshaus müssen die Toilettenanlagen saniert und barrierefrei, das Haus energetisch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Heger sagt: „Wer hier feiern will, muss am Tag zuvor die Heizung anstellen, damit es warm wird.“ Und im Stuhllager, schilderte Heger, könne man nach einer Senkung durch die Mauer schauen.

Das Dorfgemeinschaftshaus wird von den Vereinen genutzt, vor allem den Tanzgruppen, dem Tischtennisverein und dem Gesangverein. Dorthin kann auch der Waldkindergarten umziehen, wenn das Wetter zu nass oder kalt fürs Spielen im Forst ist.

Bürgerbus wird wohl Wunschtraum bleiben

Die Auenlandschaft ist für die Hohenroder ein Glücksfall. So sehen es inzwischen wohl die meisten Bürger, denn die Alternative wäre eine Maislandschaft vor der Tür. Auch dort soll‘s weitergehen. Geplant sind eine Aussichtsplattform und Informationsstände. Dafür, so Heger, gebe es bereits einen Förderbescheid im Rahmen des Projektes „Weser erleben“.

Der Weserradweg führt inzwischen als Nebenstrecke auch durch Hohenrode. Das Hofcafé profitiert davon, doch man könnte mehr machen. Ideen sind gefragt.

Unbefriedigend ist nach wie vor die Anbindung des Dorfes an den ÖPNV. „Der Bürgerbus“, schätzt Heger, „wird wohl Wunschtraum bleiben.“ Akteure, die das in die Hand nehmen könnten, einen Verein gründen, einen Personenbeförderungsschein machen, sind nicht in Sicht. Das habe man bereits in einer Versammlung geklärt. Dafür gebe es jetzt das Anrufsammeltaxi. Inwieweit das tatsächlich angenommen wird, werde man sehen.

Auch die Hohenroder Dorfgemeinschaft – durch Johann Stephan aktiv mit der Politik verbunden – hat ihre Baustellen. Was sich positiv entwickelt hat: Hohenrode und Strücken, per Ortsrat ohnehin verbunden, wachsen noch mehr zusammen. Immerhin kommt der Erntekönig in diesem Jahr aus Strücken. wm

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