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Helmut W. bleibt verschwunden

Erneute Suchaktion Helmut W. bleibt verschwunden

Nichts ist schlimmer als die Ungewissheit; das wissen alle Freunde und Verwandte von vermissten Personen. Das gilt natürlich auch für alle, die Helmut W. (86) kannten, der am Sonnabend, 2. Juli, frühmorgens spurlos aus dem Pflegeheim „Azurit“ in Friedrichshöhe verschwand. Die Feuerwehr hat nun erneut eine Suchaktion gestartet.

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Ortsbrandmeister Achim Wächter (von links), Stadtbrandmeister Friedel Garbe und Polizeioberkommissar Jens Peuckert sind zumindest froh, alles getan zu haben.

Quelle: cm, pr.

Bereits bei der Suche, die am selben Tag begann, zeigte sich, dass große Teile der Bevölkerung Anteil nahmen und die Einsatzkräfte unterstützten. Und viele Einwohner von Friedrichshöhe und Umgebung haben wohl wie die Angehörigen während der Erntearbeiten in den vergangenen Wochen täglich damit gerechnet, dass die Sorge, der Vermisste sei längst nicht mehr am Leben, zur traurigen Gewissheit werden würde. Doch auch die nach und nach abgeernteten Maisfelder legten keine Spur vom Verschwundenen frei.

Gemeinsame Suche

 Die Feuerwehr Krankenhagen hatte nun am Sonnabend nochmals eine Suchaktion initiiert. Sie habe einen ganz eigenen Bezug zum Vermisstenfall, sagt Ortsbrandmeister Achim Wächter: Eines ihrer Mitglieder gehöre zur Verwandtschaft von Helmut W., und man sei als Feuerwehrkamerad somit auch gefühlsmäßig sehr mit dem Schicksal der betroffenen Familie verbunden. Der Gedanke an den Vermissten habe allen einfach keine Ruhe gelassen, und so habe man die befreundeten Wehren in den Nachbardörfern gebeten, sich noch einmal zu einer gemeinsamen Suche mit den Feuerwehrleuten aus Krankenhagen-Volksen zusammen zu tun.

Die Mühe war umsonst

In der Folge konnte man erleben, wie Feuerwehrkameradschaft aussehen kann: 100 Freiwillige aus den Wehren Wennenkamp, Uchtdorf und Krankenhagen-Volksen trafen am frühen Sonnabendmorgen ein, um gemeinsam auch die Waldgebiete im näheren Umkreis des Pflegeheimes einmal akribisch durchzugehen. „Wir wollen einfach nichts unversucht lassen“, meinte Wächter. Die Pläne zur Suche waren vorbereitet: Friedel Garbe als Stadtbrandmeister und Jens Peuckert vom Rintelner Polizeirevier standen für die Koordination bereit.

 Die Erleichterung über so viel Unterstützung war Wächter anzumerken. Die blieb selbst dann sichtbar, als nach stundenlangem Suchen in schwierigstem Gelände klar war, dass alle Mühe umsonst gewesen war. Das Schicksal von Helmut W. ist und bleibt ein Rätsel.

 Nun sei die Staatsanwaltschaft für alle weiteren Schritte im Vermisstenfall zuständig, erklärte Polizeioberkommissar Peuckert. Eigentlich läge die einzige Hoffnung darin, doch noch einen Zeugen zu finden, der den als dement geltenden Helmut W. (etwa 1,60 Meter groß; zuletzt trug er Schiffermütze, eine braun-beige Jacke und eine grün-beige Hose) am frühen Morgen des 2. Juli beobachtet haben könnte.

 Hinweise nimmt das Kommissariat Rinteln, Telefon (05751) 95450, oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. cm

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