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Kein Stillstand

Baustelle in Steinbergen Kein Stillstand

Stillstand darf auf dieser Baustelle nicht sein: Am Montagmorgen ist deshalb die große Asphaltfräse in Gang gesetzt worden, um vor der – um einige Tage verschobenen – Komplettumstellung auf Bauphase 2 zumindest die derzeit möglichen Arbeiten am Laufen zu halten.

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Der rechte Fahrstreifen der B 83 aus Richtung Hameln wird in Bauphase 2 dichtgemacht, etwa ab dort, wo hier (halb vom Bus verdeckt) der Lieferwagen rollt.

Quelle: JAN

STEINBERGEN. Abgefräst wurden die bis vergangene Woche als Rechtsabbiegerspur von der B83 auf die B238 (Rintelner Straße) dienende Gegenfahrbahn im Kurvenbereich und der kaputt gefahrene Einmündungsbereich der L442 (Arensburger Straße). Beide Streckenabschnitte werden nach Auskunft von Projektingenieur Holger Fröhlingsdorf vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, nach dem Abfräsen der Fahrbahndecke und der obersten Tragschicht vollständig ausgekoffert und als Betonfahrbahn neu aufgebaut.

Dauerregen macht Probleme

Dieses Verfahren wollte die Baufirma Oevermann auf der Kreuzung eigentlich auch für die Geradeaus-Führung der B83 längst begonnen haben, doch in der vergangenen Woche machte das Wetter Polier Andreas Taubert einen Strich durch die Rechnung. Wegen des Dauerregens konnten die Folien für die gelbe Fahrbahnmarkierung nicht auf die Straße geklebt werden. Diese ist notwendig, um Auto- und Lkw-Fahrer sicher durch die geplante neue Verkehrsverschwenkung mitten auf der Kreuzung zu leiten. Die Verkehrsflüsse aus Richtung Autobahn/Eilsen und die aus Richtung Hameln sollen sich in Bauphase 2 jeweils einspurig im Kreuzungsbereich begegnen, im „Verschwenker“ ihre bis dahin benutzte Fahrspur verlassen und dort quasi schräg aneinander vorbeifahren. Mit der neuen Verkehrsführung soll auf den jetzt noch befahrenen Streifen der B83 in Fahrtrichtung Autobahn/Eilsen (aus Richtung Hameln kommend) Platz für die Arbeiten im Längsbereich vor der Arensburger Straße geschaffen werden.

Am Montag schien nun anhaltend die Sonne, die Straße war trocken, die Markierungen hätten aufgeklebt werden können. Doch diesmal musste Taubert selbst einen Strich durch die Rechnung machen. Diese ging nämlich in einem entscheidenden Punkt nicht auf: „Der Verschwenker ist zu eng für den Lkw-Begegnungsverkehr“, sagte der Polier beim Besuch unserer Zeitung auf der Baustelle. Die nächste Verzögerung in Bauphase 2 ist mithin unvermeidlich.

Bis Donnerstag soll das Problem aus der Welt geschaffen sein. Projektingenieur Fröhlingsdorf ist optimistisch: „Bis dahin wird komplett ummarkiert.“ Er schätzt, dass dann ab Mitte August im, vor und hinter dem Einmündungsbereich Arensburger Straße betoniert werden kann. jan

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