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Kita feiert Sommerfest

Engern Kita feiert Sommerfest

Am Sonnabend, 20. Juni, ist es so weit: Dann startet um 11 Uhr das große Sommerfest zum 25-jährigen Bestehen der Kindertagesstätte (Kita) „Zum Gänseblümchen“ in Engern.

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Auch Jannes wird in der Kita betreut.

Quelle: jak

Engern. Mit Schiffsschaukel und Hüpfburg, Mitmachtheater und Jazzdance-Vorführung sowie Grillwagen und Tortenbüfett lädt die Kita für diesen Tag Groß und Klein zum gemeinsamen Feiern ein.

 Dabei steht alles ganz im Zeichen von Wilhelm Buschs Max und Moritz. Beim Mitmachtheater können die Mädchen und Jungen spontan in die Rollen der beiden Lausbuben schlüpfen oder Witwe Bolte, Lehrer Lämpel und Co. Leben einhauchen. „Eine Mutter erzählt die Geschichte“, erklärt Kita-Leiterin Monika Schaper, „und dann werden die Kinder zum Mitmachen aufgefordert.“ Auch eine Melkkuh wird bereitstehen, an der man die eigenen Fähigkeiten testen kann. „Die sieht schon ziemlich echt aus“, meint Schaper.

 Doch das Fest lädt auch ein zu einem kleinen Blick in die Vergangenheit der Kindertagesstätte. 23 Jahre lang begleitet Schaper die Einrichtung bereits und hat in dieser Zeit fast alle wesentlichen Veränderungen mitgemacht. Während die Betreuung anfangs noch lediglich vormittags bis maximal 12.30 Uhr gewährleistet wurde, machten die veränderten Lebensverhältnisse und Anforderungen der Eltern später Ganztagsgruppen, Hortgruppen und – seit dem 1. April – auch eine Krippengruppe notwendig. „Wir haben ja die Realität vor Augen“, betont Schaper, „und haben ständig auch an die Zukunft gedacht.“ Heute ist die Betreuung in Kindertagesstätten deutlich engmaschiger als früher.

 Doch die Entwicklung darf jetzt nicht aufhören. „Die Qualitätsoffensive der Stadt hat bereits für einige Veränderungen gesorgt“, sagt Schaper. Man denke etwa darüber nach, wie man Kinder noch mehr Lernmöglichkeiten bieten könne, frühkindliche Bildung noch mehr in den Fokus stellen könne. Auch die Zahl der Kinder, die nicht Deutsch als Muttersprache haben, nimmt zu. „Aber bei uns hält es sich noch in Grenzen.“

 Und Probleme gebe es keine: „Die meisten besitzen ja die deutsche Staatsbürgerschaft und sind sehr bemüht, sich einzubringen.“ Auch bei den Kindern merke man, dass sie einfach gerne kommen und von den Eltern auch entsprechend unterstützt werden. Zu Weihnachten habe etwa ein Kind ganz stolz die selbst gebackenen Kekse mit Gewürzen aus der Heimat mitgebracht. jak

 

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