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Kloster Möllenbeck: Endspurt bei Restaurierungen

Retuschen erlaubt, Verfälschungen nicht Kloster Möllenbeck: Endspurt bei Restaurierungen

Bei der Freilegung und Restaurierung von Wandbemalungen im Ostflügel von Kloster Möllenbeck ist der Endspurt angesagt.

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Restauratorin Elke Schlöder (links) erklärt Katrin Barthmann vom Landesamt für Denkmalpflege, wo Retuschen vorgenommen werden müssen.

Quelle: dil

Möllenbeck. Bis zum 30. Mai müssen die Arbeiten abgeschlossen und abgerechnet sein, sonst verfallen die dafür bewilligten EU-Fördermittel. Elke Schlöder, Leiterin des aktuell dreiköpfigen Restauratorinnenteams, ist zuversichtlich, dass das klappt.

Gestern schaute Katrin Barthmann, Gebietsreferentin beim Landesamt für Denkmalpflege in Hannover, im Kloster vorbei. Sie war sehr beeindruckt von dem, was die Restauratorinnen sichtbar gemacht haben. Inzwischen ist sogar ein Hirschgeweih unter dem rechten der beiden Fenster aufgetaucht. Pastor Roland Trompeter hat schon den Bibelbezug gefunden: „In Psalm 42 ist von Hirschen die Rede, die nach Wasser und deren Seele nach Gott dürsten.“

Schlöder und Barthmann stimmten sich über Umfang und Intensität von Retuschen ab, da wo keine Originalfarbe mehr ist. Schlöder: „Retuschen sind erlaubt, nur Verfälschungen nicht.“ dil

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