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Kommt der Radweg 2016?

Beratungen des Umweltausschusses Kommt der Radweg 2016?

Seit Jahren stehen Planung und Bau eines Radweges entlang der Straße Am Kloster auf der Wunschliste des Ortsrates und zahlreicher Radfahrer.

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An der westliche Fahrbahnseite (links) soll ein Radweg für mehr Sicherheit sorgen.

Quelle: dil

Möllenbeck. Bisher radeln sie auf dem sicheren Radweg an der Südseite des Doktorseegeländes und einem Wirtschaftsweg zwischen den Feldern bis an die viel und schnell befahrene Verbindungsstraße nach Eisbergen. Für den Rest bis zum Kloster müssen sie aber auf die Fahrbahn ohne nennenswerten Seitenstreifen. Dem soll 2016 ein Ende bereitet werden.

 Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung berät darüber am Mittwoch kommender Woche. Die erforderlichen Haushaltsmittel sollen im Haushaltsjahr 2016 bereitgestellt werden. Eine Realisierung der Maßnahme soll aber nur erfolgen, wenn die beantragten Fördermittel bewilligt werden.

 Die Anbindung des Klosters Möllenbeck an den Weserradweg auf einer Länge von etwa 650 Metern, überwiegend westlich der Straße Am Kloster, soll als ein Zweirichtungsradweg in einer mittleren Breite von etwa 2,50 Metern entstehen.

 Die Oberfläche des Radweges soll innerorts aus Betonsteinpflaster und außerorts aus einer Betondecke bestehen. Der für die Maßnahme nötige Grunderwerb ist bereits getätigt worden. Für das Bauvorhaben stehen Planungskosten in Höhe von 20000 Euro im laufenden Haushaltsjahr zur Verfügung. Im Investitionsplan für das Jahr 2016 sind 125000 Euro für die Baumaßnahme vorgesehen.

 „Das Bauvorhaben soll realisiert werden, sofern Fördermittel bewilligt werden. Ende September 2015 hat das ArL (Amt für regionale Landentwicklung Leine-Weser) entgegen ursprünglicher Information mitgeteilt, dass gegebenenfalls noch Fördermittel für das Bauvorhaben im Jahr 2016 zur Verfügung stehen“, teilt die Stadtverwaltung jetzt dem Ausschuss mit.

 „Daraufhin hat die Stadt Rinteln umgehend einen entsprechenden Förderantrag zum Stichtag 30. September 2015 gestellt. Sollte diesem stattgegeben werden, ist gemäß der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) mit einer Förderung in Höhe von 50 Prozent der Bruttokosten der Baumaßnahme zu rechnen. Ein entsprechender Bewilligungsbescheid liegt zurzeit noch nicht vor.“

 Die vorläufige Kostenschätzung aus dem Jahr 2014 ist inzwischen den aktuellen Verhältnissen angepasst worden. Die Planungskosten betragen nun etwa 27700 Euro, die Baukosten rund 178500 Euro.

 Voraussichtlich kann im Haushaltsjahr 2015 aufgrund der noch ausstehenden Förderzusage kein Auftrag für die Erstellung der Planungsunterlagen erteilt werden. Die Planungskosten in Höhe von 27700 Euro und die Baukosten in Höhe von 178500 Euro sind nun im Haushalt 2016 zu veranschlagen. Die beantragten Fördermittel in Höhe von etwa 103100 Euro sind als Einnahme anzusetzen, wenn der Ausschuss dem zustimmt.

 Möllenbecks Ortsbürgermeister Reinhold Kölling ist mehr als positiv überrascht, wie schnell es jetzt vielleicht geht: „Wir beraten schon seit drei Jahren über das Thema. Zunächst hakte es beim Grunderwerb, dann fehlten die nötigen Zuschüsse. Gut, dass es jetzt vorangeht“, befindet er. Denn: „Gerade für Familien mit Kindern war der Radweg gefährlich, insbesondere im Bereich der Brücke. Die ist zum Glück gleich so breit gebaut worden, dass der Radweg darauf problemlos ohne Erweiterung Platz hat.“ dil

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