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Koptischer Generalbischof zu Gast im Extertal

Extertal / Ägyptischer Abend Koptischer Generalbischof zu Gast im Extertal

Am Freitag, 1. November, lädt die Evangelische Allianz Extertal zu einem ganz besonderen Höhepunkt ein. Ab 19 Uhr startet ein ägyptischer Abend mit dem koptischen Generalbischof Anba Damian als Gast.

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Bischof Anba Damian

Quelle: pr.

Extertal. Er wird über die aktuelle Situation der Christen in Ägypten berichten. Gleichzeitig bringt er das Küchenpersonal aus seinem Kloster Brenkhausen mit, um die Gäste mit ägyptischen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Alle Interessierten sind dazu im Gemeindezentrum der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Extertal in der Bösingfelder Mühlenstraße willkommen.

Die koptisch-orthodoxe Kirche ist eine der ältesten Kirchen der Welt. Die Kopten hatten von Anfang an ihren eigenen Papst. Während sich die römisch-katholische Papst-Tradition auf Petrus beruft, sehen die Kopten den Evangelisten Markus als ersten Papst ihrer langen Geschichte. Die Kopten waren und sind in Ägypten starken Verfolgungen ausgesetzt. Trotzdem haben sie ausgeharrt, haben überlebt; heute sind die 8 bis 15 Millionen Kopten die größte Minderheit in Ägypten.

Bischof Anba Damian ist Generalbischof und damit höchster Repräsentant des koptisch-orthodoxen Patriarchen in Deutschland. Mit seiner Weihe zum Bischof durch Papst Schenuda III. und die koptische heilige Synode im Juni 1995 ist er Seelsorger und Ansprechpartner für die rund 6000 Kopten in acht koptisch-orthodoxen Gemeinden in Deutschland, wo er bereits seit 1993 als Seelsorger tätig war. Sein Amtssitz ist das „Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius“ in Höxter-Brenkhausen.

Damian wuchs in einer koptisch-orthodoxen Familie in Kairo auf. Er studierte Medizin und schloss sein Studium 1979 ab. Von 1982 bis 1988 absolvierte er eine Facharztausbildung in Deutschland und arbeitete danach drei Jahre als Oberarzt im Kreiskrankenhaus Mühlacker. 1991 entschied er sich, fortan sein Leben in den Dienst der koptisch-orthodoxen Kirche zu stellen. Sein damaliges Ziel war ein Leben als Mönch in einem der ägyptischen Klöster, im Idealfall als Eremit.
1993 wurde er als Seelsorger für die koptisch-orthodoxen Jugendlichen nach Deutschland gesandt. Am 22. Dezember 1993 übernahm er für die koptisch-orthodoxe Kirche die verfallene Klosterruine in Höxter-Brenkhausen vom Land Nordrhein-Westfalen und begann mit der Restaurierung der Anlage, die seitdem sein Dienstsitz ist.

1995 folgte in der Markuskathedrale in Kairo die Weihe zum Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland. r

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