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Krone ohne Königin

Wennenkamp / Erntefest Krone ohne Königin

Anfang der 80er Jahre, als das Erntefest im kleinen Taubenberg-Ort wiederbelebt wurde, ging es noch recht traditionell zu. Erntekönigin, Erntekrone und mehrstündiger Umzug durchs Dorf gehörten zur obligatorischen „Vollversion“.

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Tanz um die Erntekrone nach getaner Arbeit. Auch wenn sich Anderes verändert, die Krone soll unbedingt weiterhin zum Fest gehören. 

Quelle: who

Wennenkamp. Veränderte Gegebenheiten verlangten im Laufe der letzten Jahre die Anpassung des Festes. Die aktuellste Veränderung ist, dass die Wennenkämper ihr altes Fest jetzt unter Einbeziehung der Mega-Grillhütte am Feuerwehrgerätehaus feiern können. Und die bietet neben logistischen Vorteilen vor allem viel Platz unter festem Dach.

 „Wir können hier drin locker 80 Sitzplätze unterbringen und für unsere Matjesparty morgen sind wir sogar schon ausverkauft“, erklärte Friedel Garbe als Komitee-Vorsitzender am Freitagabend erfreut. Die Party unter dem Titel „Matjes mit Musik“ ist eine der am besten angenommenen Veränderungen des „Erntefestes neuer Zeitrechnung“, muss man dazu wissen. Aus der einen Veranstaltung, zu der über Jahre noch Rührei mit Bratkartoffeln auf der Speisenkarte stand, haben die flexiblen Wennenkämper inzwischen Programm für zwei Abende gemacht. Denn Rührei mit Speck und was sonst noch an deftigen Beilagen dazu gehört, gibt’s jetzt am Freitagabend als Imbiss beim Kranzbinden. Und das ist ein Element, das weiterhin untrennbar zum Erntefest im Taubenberg gehört, machte Friedel Garbe klar, als die Krone vollendet und viele Gäste schon nach Hause gegangen waren. Vermutlich um Energien zu sammeln für den nächsten Abend. Denn Kranzbinden bedeute Arbeit, nicht zuletzt, weil es für den Schmuck der Erntekrone über hundert Eier brauche, „die erst noch alle ausgeblasen werden müssen“. Und „eine Erntekönigin haben wir wohl schon seit zehn Jahren nicht mehr“.

 Trotz aller Veränderungen gibt es für den Fortbestand des Erntefestes optimale Rahmenbedingungen, wie die Gäste am Wochenende selbst erleben durften. Denn unter dem Dach der Schutzhütte lässt es sich nicht nur passabel feiern, sondern sie bietet noch mehr Vorzüge, musste Friedel Garbe gar nicht erst groß erläutern. Denn das Konzept mit separatem Küchenabteil und der Möglichkeit den Innenraum durch nur noch ein einziges vorgesetztes Zelt ohne großen Aufwand und Kosten problemlos erweitern zu können, ging bei der Premiere voll auf.

Von Werner Hoppe

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