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Langes Jahr der Widrigkeiten

Sitzung des Ortsrates Langes Jahr der Widrigkeiten

Das hatte Uwe Vogt in seiner fast 19-jährigen Funktion als Ortsbürgermeister auch noch nicht erlebt: Zur Sitzung des Ortsrates in Todenmann im neuen Gruppenraum der Feuerwehr in der ehemaligen Schule waren fast 100 Bewohner des Kirschendorfes erschienen.

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Vom Knotenpunkt Hauptstraße/Bleekebrink bis zur Kirche erstreckt sich der erste Bauabschnitt.

Quelle: tol

Todenmann. Sie kamen, um Informationen zum bevorstehenden Ausbau der L441 zu erhalten. Am Ende der Sitzung war klar: Ohne erhebliche Schwierigkeiten und Einschränkungen für die Dorfbewohner wird die Sanierung der Todenmanner Ortsdurchfahrt ganz sicher nicht ablaufen. Projektleiterin Miriam Krumm und Geschäftsbereichsleiter Markus Brockmann von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, stellten den Zuhörern das Bauvorhaben vor.

 Für den Anwohnerverkehr ist demnach mit teilweise erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen. „Während der Vollsperrung können die Anwohner mit ihren Fahrzeugen nicht zu ihren Grundstücken kommen, müssen ihre Autos in der Nähe abstellen und zu Fuß gehen“, sagte Krumm.

 „Die Schulbusunternehmen sind über den Ausbau informiert, neue Streckenführungen für die Bauabschnitte abgesprochen. Die Fahrzeiten werden sich unter Umständen um einige Minuten verlängern. Die Eltern und Schüler werden rechtzeitig informiert. Für die Müllabfuhr werden Sammelplätze eingerichtet“, teilte Andreas Buchmeier vom Ordnungsamt mit.

 „Die Baustrecke ist 1500 Meter lang. Es wird mit einer Bauzeit von etwa zwölf Monaten gerechnet. Die Länge des Straßenausbaus beträgt 900 Meter, die Länge des kombinierten Geh-/Radweges 1500 Meter. Die Fahrbahnbreite von etwa sechs Metern bleibt erhalten, der Geh-/Radweg in Pflasterbauweise wird 2,5 Meter breit“, so Krumm.

 Mit dem Baubeginn sei Ende April/Anfang Mai zu rechnen. Für den Vollausbau der Fahrbahn werde der Boden bis zu einer Tiefe von 60 bis 100 Zentimetern abgetragen und danach mit einer Frostschutz-, Trag- und Asphaltschicht wieder aufgebaut. Den Radweg trennen in Zukunft Bordsteine und eine dreireihige Gosse von der Fahrbahn. Die Gosse wird mit Abläufen versehen, damit das Oberflächenwasser auch bei Starkregen abfließen kann, gab Krumm an.

 „Im Dezember wurden die Schmutz- und Regenwasserkanäle untersucht und einige Schäden festgestellt. Diese werden im Zuge der Straßensanierung behoben“, berichtete die Abwasserbetriebs-Leiterin Grit Seemann. Die Telekom werde zudem Leerrohre und teilweise neue Kabel verlegen.

 Die Baustrecke beginnt am Knotenpunkt Hauptstraße/Bleekebrink/Zum Allersiek und endet an der Einmündung Kösters Brink. Es wird in drei Abschnitten saniert. Der erste erstreckt sich vom Knotenpunkt bis etwa in Höhe der Kirche, der zweite bis zum Gasthaus „Zur Linde“ und der dritte bis zur Ortsausfahrt (Straßensanierung) sowie bis zur Höhe des Sportplatzes (Radfahrweg).

 Dabei komme es zu Teil- und Vollsperrungen, so Krumm. Die Bauzeit für jeden Abschnitt setzt die Behörde mit vier Monaten an. Beim Bau des Geh-/Radweges könne die Straße einseitig befahren werden. Erst wenn die Fahrbahn saniert wird, komme es für vier bis fünf Wochen zur Vollsperrung. Der Bereich des Bleekebrinks bleibe befahrbar. Er wird nur für zwei Tage zum Ende Bauzeit gesperrt, wenn die Asphaltschicht aufgetragen wird. Die Umleitung des Durchgangsverkehrs ist in der gesamten Bauphase über die Dankerser Straße und Eisbergen vorgesehen.  peb

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