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„Lavara“ und „Radial“ auf neuem Kurs

Hohenrode „Lavara“ und „Radial“ auf neuem Kurs

Es war einmal – der Bagger rattert im Baggerloch. Am Freitag hat er in Hohenrode zum letzten Mal Kies aus der Tiefe geholt, auf eines der beiden Flachschiffe „Lavara“ (neu) und „Radial“ (alt) verladen, um den nassen Rohstoff zum Kieswerk Ahe auf der Nordseite der Weser zu schippern.

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Hohenrode. In Kürze nehmen die beiden Schiffe neuen Kurs auf nach Großenwieden, und dorthin zieht ab morgen auch der Schwimmbagger um.

„20 Jahre Abbau auf insgesamt 115 Hektar Fläche gehen am Südufer der Weser zu Ende, das war das größte Abbaugebiet in unserer Firmengeschichte“, stellt Sascha Wagner, Geschäftsführer der Firma AHE Weserkies, fest. „Jetzt beginnt dort die Renaturierung, die wir Ende 2016 abschließen wollen, denn auch dieser westlichste Teich fällt ins neue Naturschutzgebiet Auenlandschaft Hohenrode, das inzwischen dem Nabu gehört.“

Die Firma AHE Weserkies will im ersten Schritt Böschungen und Flachwasserzonen herstellen. Wagner: „Wir halten uns dabei an das Konzept, das Landkreis und Nabu gemeinsam erstellt haben.“

Die Fahrzeit der beiden Kiesschiffe wird sich nun bei jedem Umlauf Ahe-Großenwieden-Ahe um eine Stunde verlängern. „Deshalb haben wir ja das zweite Schiff bauen lassen, denn wir brauchen immer Nachschub für unser Kieswerk“, erklärt Wagner. „Der Abbau in Großenwieden ist derzeit viel kleiner, umfasst im ersten Schritt 50 Hektar. Seit 2014 bauen wir dort ab. Die neue Lagerstätte bietet gute Qualität. Der Abbau wird dort etwa 25 Jahre dauern. Danach wollen wir in Ahe schräg gegenüber von Hohenrode ein weiteres Gebiet ausbaggern.“

Nachschub braucht das Kieswerk in Ahe inzwischen nahezu ständig. Die Rohkieshalde ist dort inzwischen fertig, geschlossene Transportbänder bringen das Material in eine ebenfalls inzwischen voll verkleidete Kieswerkhalle, wo die Aufbereitung frostsicherer möglich ist. „Erst ab minus 5 Grad bekommen wir Probleme“, sagt Wagner. Aber das boten die letzten Winter ja kaum noch, auf vielen Baustellen wird nicht mehr Winterpause gemacht. Aber immerhin eine kleine Weihnachtspause steht in Ahe und damit auch Großenwieden bevor; vom 23. Dezember bis 3. Januar ruht der Betrieb. In Hohenrode tut er dies nun für immer. dil

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