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Letzte Saison unter Portaner Hoheit

Kalletal/Porta Westfalica / Weserfähre Letzte Saison unter Portaner Hoheit

Seit 1997 schipperte die kleine Weserfähre unter Portaner Hoheit beziehungsweise Flagge Wanderer und Radwanderer zwischen beiden Ufern hin und her. Am Sonntag mit offiziellem Abschluss der Fährsaison 2013 endete diese Ära. Im kommenden Jahr soll die Verantwortung auf die Gemeinde Kalletal übergehen, so haben es beide Seiten verabredet.

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Jetzt ist erst mal Winterruhe. Aber im Frühjahr wollen Wolfgang Pape (v.l.) und Alfred Huck – im Wechsel mit Martin Deppe – wieder an Bord sein.

Quelle: who

Von Werner Hoppe . Beim offiziellen Saisonabschluss bei Grütze und Bratwurst an der Schutzhütte des Heimat- und Verkehrsvereins Varenholz-Stemmen wehten aber wie bislang die Fahnen beider Kommunen einträchtig nebeneinander über dem Schiffchen. Und so wird es wohl auch nach dem Wechsel bleiben. Das bekräftigten Wolfgang Pape, Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins Varenholz/Stemmen, und Hans-Herbert Hawes, Vorsitzender des Heimatvereins Veltheim, durch ihre Anwesenheit.

 Der Vertrag, der das Abkommen von 1997 ablösen wird, soll nach langen Vorgesprächen jetzt endlich am vierten November unterzeichnet werden, hoffte Hawes. Der Heimatverein Veltheim werde auch künftig im Boot bleiben und die Fährverbindung durch Spenden und die Gewinnung von Sponsoren unterstützen. Damit sollen die Wanderer und Radwanderer auch künftig eine garantierte Fährverbindung während der Saison von Anfang April bis Ende Oktober vorfinden. So betonten die Heimatfreunde von diesseits und jenseits der Weser.

 Für die praktische Seite ist ebenfalls gesorgt durch die neu ausgebildeten Fährmänner Wolfgang Pape und Martin Deppe aus Varenholz, neben dem altgedienten Fährmann Alfred Huck.

 „Ich mache das schon seit 23 Jahren“, sagte Huck, der von Freunden liebevoll „Käpt’n“ Huck genannt wird. Er wolle auch nach der Umflaggung des Schiffchens so lange wie möglich und wie es seine Gesundheit erlaube an Bord bleiben.

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