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Liebe zum Evangelium vermitteln

Neuer Pfarrer in Krankenhagen Liebe zum Evangelium vermitteln

Vor vollem Haus hat Superintendent Andreas Kühne-Glaser zahlreiche Kirchenbesucher, den Kirchenvorstand, den Posaunenchor und Tobias Roggenkamp, den neuen Krankenhäger Pfarrer, willkommen geheißen, dessen Begrüßungsgottesdienst gefeiert worden ist.

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Blicken optimistisch in die Zukunft: Tobias Roggenkamp (von links), Superintendent Andreas Kühne-Glaser und Christel Struckmann.

Quelle: csu

KRANKENHAGEN. Ein besonderer Gottesdienst sollte es werden, durch dessen ersten Teil der Superintendent führte. Ab der Predigt jedoch übernahm Roggenkamp und lud seine neue Gemeinde zum Mitdenken, Andersdenken und Nachdenken ein. Er erzählte vom Tag seiner Einsegnung als Diakon am 10. November 1996 und wünschte sich, dass seine erste Predigt „eine Brücke vom Vertrauten zu all dem Neuen“ darstellen würde. Dankbar für die neue Stelle sprach Roggenkamp von seiner „Freude auf einen gemeinsamen Weg in einer lebendigen Gemeinschaft“.

Trotz einer relativ kurzen Vakanz ist in Krankenhagen die Freude über die rasche Neubesetzung der halben Pfarrstelle spürbar. Roggenkamp ist zunächst ein sogenannter Pfarrverwalter in Ausbildung. Vor ihm liegen vorab eine zwölfmonatige Fortbildung und anschließend eine dreijährige Bewährungszeit, bevor er sich endgültig um die Stelle in Krankenhagen bewerben kann. Doch das allgemeine herzliche Willkommen darf sicherlich als ein gutes Vorzeichen gelten. Und die offizielle Anrede „Pfarrer“ oder „Pastor“ wurde von Kühne-Glaser bereits genehmigt, sodass sich niemand mehr umgewöhnen muss.

Leerstelle „merklich ausgefüllt“

Nach dem Gottesdienst traf man sich im Gemeindesaal bei Kaffee und Kuchen. Es fanden sich viele Gratulanten ein, die gute Worte und Präsente für Roggenkamp dabei hatten. Im Namen des Kirchenvorstandes hieß dessen Vorsitzende Christel Struckmann Roggenkamp willkommen und berichtete von der starken Gemeinschaft, die während der Vakanz gewachsen sei, jedoch stets eine Leerstelle aufgewiesen habe. Diese habe Roggenkamp bereits in den wenigen Wochen seiner Anwesenheit durch „seine frische und zugewandte Art merklich ausgefüllt“. Willkommensgrüße überbrachte auch Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht, der betonte, sich auf einen partnerschaftlichen Weg in die Zukunft zu freuen. Die Vertreter der Ortsvereine ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, Glückwünsche zu überbringen.

Ein Wegbegleiter des neuen Krankenhäger Seelsorgers, Reinhard Keding, bis 2005 Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Namibia, hatte für Roggenkamp einen Rat im Gepäck, der sich positiv auf die Anzahl der Gottesdienstteilnehmer auswirken sollte: „Ordentlich predigen und viele Besuche machen.“ Dass Roggenkamp ordentlich predigen kann, ist laut Keding keine Frage. Er versprach den Krankenhägern „so manche Überraschung und geistreiche wie nahrhafte Redewendungen, die auch vorm Reimformat nicht zurückschrecken“. Zudem bescheinigte er seinem Freund eine große Stärke, die Menschen herauszufordern, und die Fähigkeit, die Liebe zum Evangelium vermitteln zu können.

Seinen nächsten Gottesdienst gestaltet Krankenhagens neuer Pfarrer am Volkstrauertag in der Friedhofskapelle – unter Mitwirkung des Männergesangvereines und des Ortsrates. csu

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