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Lösung ist Eigeninitiative

Taubenberger Ortsrat Lösung ist Eigeninitiative

Letztlich hat das Thema keine große Rolle mehr gespielt. Die Tempo-Überschreitungen und der Lärm, der von Motorradfahrern in den Taubenberg-Dörfern verursacht wird, wurden bei der Ortsratssitzung in Taubenberg nicht mehr als eigener Tagesordnungspunkt behandelt.

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Quelle: pr.

TAUBENBERG. Auch diskutiert wurde wenig.

Das lag auch an Ortsbürgermeister Bodo Budde, der die Einwohnerfragestunde so einleitete: Immer wieder habe der Ortsrat durch Gespräche und Anträge versucht, dem Problem Herr zu werden. Die nun installierten Tempolimits „sind nicht das, was wir wollten“. Doch nun habe der Ortsrat keine Mittel mehr: „Die Bürger müssen jetzt in Eigeninitiative handeln.“

Ein Wennenkämper Anwohner bezeichnete es als „frustrierend“, dass der Ortsrat behaupte, nichts mehr tun zu können. „Das ist schwach“, regte er sich darüber auf, dass nicht sämtliche Mittel der übergeordneten politischen Behörde vorgeschlagen worden seien. Ein weiterer Bürger wunderte sich, dass das Thema Tempolimit auf der L434 zwischen Goldbeck und Friedrichswald „unter den Tisch gefallen“ sei. Dort breite sich der Schall so aus, dass es laut sei. Friedrichswald habe die längste Ortsdurchfahrt – Maßnahmen gegen Raser seien absout nötig.

Friedel Garbe von der Bürgerinitiative gegen Motorradlärm kündigte an, dass die Dorfgemeinschaft Wennenkamp 2500 Euro in die Hand genommen habe, um eine Geschwindigkeitsanzeige zu installieren. Diese soll bald angebracht werden. „Der Ortsrat hat keine 2500 Euro“, betonte Budde und nannte das Engagement lobenswert. mld

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