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Manchmal läuft es

Escher Manchmal läuft es

Um 13.45 Uhr ist die Endrunde der Boulemeisterschaft der Gemeinde Auetal erst 45 Minuten alt, aber die Hattendorfer Feuerwehr kann ihre Kugeln getrost einpacken, das Turnier ist für sie quasi beendet: Das erste Spiel ist verloren gegangen, und im zweiten und letzten Spiel der Gruppenphase wartet mit den „Beginners“ aus Rehren der Titelverteidiger: Da gibt es für die Hattendorfer eigentlich nichts zu holen. Aber im Boule gilt: Manchmal läuft es und manchmal nicht.

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Escher. Die Hattendorfer jedenfalls schlagen den Favoriten, schieben sich auf den zweiten Tabellenplatz vor und ziehen ins Viertelfinale ein. Dort warten das Frauenteam „FlexiBoulEtten“, das ihre Gruppenphase souverän gewonnen hat, Hattendorf ist erneut nur Außenseiter – und gewinnt mit 13:9. Auch im Halbfinale das gewohnte Bild: Auf Hattendorf würde niemand nur einen Euro setzen, schließlich heißt der Gegner Team Escher, und die Mannschaft um Ulli Grupe ist so etwas wie der FC Bayern des Auetaler Boulesports. Bis weit hinein in das Spiel steht es ausgeglichen, am Ende siegt das Team aus Hattendorf 13:8. Im Finale geht es dann gegen das Team „Passt schon!“ aus Escher.

Nach dem Viertelfinale hat sich auf der Boulebahn vor dem Schützenhaus die Spreu vom Weizen getrennt, die vier letzten Mannschaften haben alle schon das Finale gewonnen. Das Spiel ist anspruchsvoller geworden, die Mitspieler haben sich zum großen Teil auf bestimmte Würfe spezialisiert, und das Finale wird ernst genommen: Vorbei die Zeiten, als man vorbeischaute, ein paar Würfe absolvierte und nebenbei ein Bierchen schlürfte. Vielleicht liegt hier auch ein Grund, warum die Nennungen zurückgehen: Es sind fast immer die gleichen Teams, die sich am Schluss in der Endrunde gegenüberstehen, für reine Spaßmannschaften kommt das Aus heute sehr früh – was natürlich zuweilen etwas frustrierend sein kann.

Im zweiten Halbfinale stehen sich die „Beginners“ und „Passt schon!“ gegenüber: Es ist ein zähes Spiel, das „Passt schon!“ nach mehr als zwei Stunden letztlich mit 13:12 für sich entschied.

Anschließend senkt sich die Dämmerung über die Boulebahnen. Das Spiel um Platz drei und das Finale werden daher gleichzeitig ausgetragen. Dabei geht es im Duell der beiden Halbfinal-Verlierer nur um die berühmte goldene Ananas, denn in diesem Jahr schicken die Auetaler nur zwei statt bislang drei zum Kreisfinale: Das „Team Escher“ setzt sich mit 13:7 gegen die „Beginners“ durch. Und da beide Teams mit vier Spielern anwesend waren, haben die beiden dann einfach „Quartett“ gespielt.

Beim Finale ist es dann zappenduster: Anfänglich mussten noch Autoscheinwerfer als Beleuchtung herhalten. Als das nicht mehr ausreicht, werden zwei 1000 Wattstrahler besorgt und aufs Überdach gestellt.

Das Finale ist schnell erzählt: „Passt schon!“ geht 3:0 in Führung, aber das ist es dann auch schon: Die Hattendorfer Feuerwehr zieht Punkt um Punkt und gewinnt schließlich 13:3. rnk

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