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Mehr Plätze für Kinderbetreuung

Exten / Ortsrat Mehr Plätze für Kinderbetreuung

Das Angebot an Kinderbetreuung in Exten soll ausgeweitet werden, und zwar auf dem Schulgelände. Der Erste Stadtrat Jörg Schröder schwärmte dem Ortsrat vor: „Dann können Kinder bis zum zehnten Lebensjahr immer denselben Ort ansteuern, auch Eltern finden das gut.“ Aber ganz so einfach geht das nicht.

Exten. Exten (dil).  Horst Vöge sorgte sich als Anwohner der Regetestraße schon um noch mehr Verkehrsgewusel in dem Engpass, wenn Eltern ihre Schützlinge dort absetzen und abholen. Grundschulleiterin Barbara Hoth forderte von der Stadt aktivere Unterstützung bei der Erarbeitung von Konzepten und der Durchführung. Beispiel: Das Essensgeld für noch mehr Kinder könne die Schulsekretärin in den dafür eingeplanten 20 Minuten pro Tag nicht einsammeln. Die Lehrkräfte und sie als Leiterin hätten mit den zwei Schulstandorten Exten und Krankenhagen schon genug zu tun. Jörg Schröder zeigte sich überrascht, hätte all diese Arbeit am liebsten einfach vor Ort erledigt gesehen. Nun gibt es Gesprächsbedarf.

 Einig waren sich aber alle im Ortsrat sowie die Leitungen von Grundschule und Kindertagesstätte über den Bedarf. Eine zweite Hortgruppe müsse her: 20 Plätze im Schulkomplex montags bis freitags bis 17 Uhr. Zwei Erzieherinnen müssten eingestellt werden, bauliche Maßnahmen sind laut Schröder nicht nötig. Er ist optimistisch, dass die Umsetzung noch in diesem Jahr klappt.

 Für 15 weitere Krippenplätze müsste ein Schulanbau erfolgen. Die GVS arbeitet schon an den Plänen, die Abstimmung mit dem Landesjugendamt läuft. Würde noch 2012 gebaut, gebe es 7500 Euro Zuschuss pro Platz, danach nur 5750 Euro. Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer: „Wir stehen unter Zeitdruck.“

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