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Minister empfiehlt, „groß“ zu denken

STEINBERGEN/HANNOVER Minister empfiehlt, „groß“ zu denken

Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 (BVWP) ist seit einigen Monaten bekannt. Die Bürger und auch die Verwaltungen haben ihre Stellungnahmen abgegeben und Nachbesserungen wurden in den BVWP eingearbeitet.

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Repräsentanten von BIOS, Kreis und Kommunen diskutieren auf Vermittlung von dem SPD-Landtagsabgeordneten Karsten Becker (Dritter von links) mit Minister Olaf Lies (Zweiter von links).

Quelle: pr

STEINBERGEN/HANNOVER. Im Dezember soll der BVWP nun im Deutschen Bundestag verabschiedet werden. Wenn diese parlamentarische Hürde genommen ist, wird die Planungshoheit für Niedersachsen an das Verkehrsministerium des Landes Niedersachsen übertragen.

Die Mitglieder der BürgerInitiative Ortsumgehungen Steinbergen (BIOS) Manfred Hobein und Jens Wienecke besuchten aus diesem Anlass kürzlich den Niedersächsischen Landtag in Hannover und trafen sich zu einem Gespräch mit Verkehrsminister Olaf Lies. Weitere Teilnehmer waren Landrat Jörg Farr, Bürgermeister Thomas Priemer, Ortsbürgermeister Heiner Bartling und der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Karsten Becker, der das Treffen organisiert hatte.

In einem einstündigen Gespräch mit Verkehrsminister Lies wurde die weitere Verfahrensweise gemeinsam besprochen. Nach Verabschiedung des Gesetzgebungsverfahrens zum BVWP 2030 durch den Bundestag Ende des Jahres muss eine Planungsgrundlage zeitnah geschaffen werden.

B 238 und B 83 mit hoher Priorität

Die BIOS-Mitglieder sind sehr erfreut, dass die Bundesstraßen 238 und 83 in den vordringlichen Bedarf des BVWP mit hoher Priorität eingestuft worden sind. Dass der Bürgermeister der Stadt Rinteln, Thomas Priemer, die Stadtverwaltung, der Rintelner Stadtrat und die Vertreter des Landkreises Schaumburg hinter den Forderungen der BOIS stehen, motiviert die Initiative sehr. Positiv wertet BIOS, dass die Stadt Rinteln finanzielle Mittel für eine Studie zwecks Variantenuntersuchung zu Linienführungen der B83 bereitgestellt hat und ein Planungsbüro beauftragt ist.

Ende Oktober haben Manfred Hobein, Udo Schobeß und Jens Wienecke als Vertreter der BIOS bei einem Besuch des Planungsbüros zusammen mit den Planern verschiedene Linienführungen als erste Stufe der Planung erörtert.

Komplette Entlastung der Steinberger Kreuzung

Einig sind sich BIOS und Planer, dass eine Linienführung der B83 unter Einbeziehung der Linienführung der B238 zu sehen ist, um die Steinberger Kreuzung ganz zu entlasten. Auch ein Anschluss der Bundesstraßen an die Autobahn wurde diskutiert.

Die Ergebnisse der Variantenuntersuchung werden nach Abschluss der Planung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Empfehlung von Verkehrsminister Lies, bei der Planung „groß“ zu denken, wurde damit beachtet. Gemeint ist die gesamte Verkehrssituation in Steinbergen mit B83, B238 und der A2-Anbindung. Nach Vorliegen der Studie geht die Arbeit richtig los. Zügig muss das Raumordnungsverfahren in Angriff genommen werden.

Auch über die Sanierung respektive den Ausbau der Steinberger Kreuzung wird bei der BIOS heftig diskutiert. Es sei unverständlich, warum bei einer Sanierungsmaßnahme mit einer so langen Bauzeit zu rechnen ist. Es wird befürchtet, dass die vom Straßenbauamt genannte Bauzeit nicht eingehalten wird (siehe Baustelle Todenmann). Lange Staus, nicht nur in Steinbergen, sowie erbliche Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel seien voraussehbare Folgen der Baumaßnahme. r

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