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Missbrauchsprozess gegen Erzieher

Jugendhof „Hirschkuppe“ Missbrauchsprozess gegen Erzieher

Am Mittwoch beginnt ein Mammut-Prozess am Landgericht Bückeburg. Die Anklage: sexueller Missbrauch in 15 Fällen im Steinberger Jugendhof „Hirschkuppe“. Die Vorwürfe richten sich gegen einen ehemaligen Erzieher des Heims, der vier ihm anvertraute Jungen missbraucht haben soll.

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Im Jugendhof „Hirschkuppe“ soll ein Erzieher vier Jungen missbraucht haben.

Quelle: vin

RINTELN/BÜCKEBURG.. Die Vorwürfe richten sich wie berichtet gegen einen heute 46-jährigen Mann, der jetzt im Kreis Detmold lebt. Zum Teil soll der Erzieher die Kinder und Jugendlichen gezwungen haben, ihn oral zu befriedigen. Zu den Übergriffen soll es entweder in der Einrichtung selbst, auf Freizeiten oder im Auto des Mannes gekommen sein.

Angeklagter betsreitet die Vorwürfe

Als Tatzeitraum nennt die Bückeburger Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift Mai 1999 bis November 2009. Die Jungen waren damals zwischen 12 und 14 Jahren alt. „Mein Mandant bestreitet die Vorwürfe komplett“, erklärt Verteidiger Ralf Jordan.

 Der für Mittwoch anberaumte erste Termin dürfte umfangreich werden, denn Jordan kündigt an: „Mein Mandant wird sich zur Sache einlassen.“ Richter Norbert Kütemeyer, Vorsitzender der 1. Großen Jugendkammer, hat zunächst elf Sitzungstage anberaumt, an denen insgesamt 24 Zeugen vernommen werden sollen. ly

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