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Mit Auto Radweg erkunden

Ahe / Naturschutzgebiet Mit Auto Radweg erkunden

Das Naturschutzgebiet „Aher Kämpe“ liegt dem Aher Ortsbrandmeister Reinhard Möller am Herzen. Er war es, der vor einigen Jahren dafür gesorgt hat, dass nun an eigentlich jedem Zugang ein Schild auf das Naturschutzgebiet hinweist.

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„Durchfahrt verboten“: Sowohl an den Zufahrten zum Weser-Radweg als auch an den Zuwegungen zum Naturschutzgebiet „Aher Kämpe“ sind entsprechende Schilder zu finden.

Quelle: jaj

Ahe (jaj). Umso unverständlicher ist es für ihn, dass die Schilder immer wieder ignoriert werden.

 „Ich sehe fast jeden Tag ein Auto, das sich über die Durchfahrt-Verboten-Schilder hinwegsetzt“, sagt Möller, der selbst oft mit dem Rad unterwegs ist und zudem von seinem Grundstück aus einen guten Blick auf das Naturschutzgebiet hat. In vielen Fällen hätten die Fahrzeuge auswärtige Kennzeichen. Einige der Fahrer hielt Möller an, um diese darauf aufmerksam zu machen, dass sie diese Straßen eigentlich gar nicht befahren dürfen. „Oft handelte es sich um potenzielle Touristen, die den Weser-Radweg erkunden wollten“, sagt er. Dieser führt am Naturschutzgebiet entlang, ist aber – wie der Name schon sagt – ein Radweg und darf daher ebenfalls nicht mit dem Auto befahren werden.

 Es sind aber nicht nur Auswärtige, die die Feldwege verbotenerweise befahren. „Gerade im Herbst sieht man auch immer wieder Autos mit heimischen Kennzeichen.“ Diese Fahrer hätten es vor allem auf den dort wild wachsenden Hopfen und die Holunderbeeren abgesehen, vermutet Möller. Er weist noch einmal darauf hin, dass lediglich der Jagdpächter und landwirtschaftlicher Verkehr die Wege des Naturschutzgebietes befahren dürfen.

 Möller wünscht sich mehr Sensibilität und Rücksichtnahme für das Naturschutzgebiet. In diesen Wunsch bezieht er auch die Hundehalter mit ein. Im Naturschutzgebiet „Aher Kämpe“ gibt es zwar keinen generellen Leinenzwang, „aber wenigstens während der Brut- und Setzzeit sollten die Hunde an der Leine geführt werden“, fordert er. Das ist auch eine gesetzliche Vorgabe, auf die jedes Jahr wieder Schilder aufmerksam machen. Die Brut- und Setzzeit beginnt am 1. April und endet am 15. Juli.

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