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Müll und marode Bänke säumen Wege

Wanderwege in Möllenbeck Müll und marode Bänke säumen Wege

Die Wanderwege rundum den Findlingsgarten im Klosterdorf hat Heinz Kölling, selbst leidenschaftlicher Spaziergänger, schon in besseren Zuständen erlebt.

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Tatort Möllenbeck: Im Wald liegt Müll.

Quelle: pr.

Möllenbeck. Wenn er jetzt, wie neulich erst wieder, mit seiner Frau in Möllenbeck die Runde macht, dann stößt ihm so mancher Anblick bitter auf. Illegale Müllentsorgung, marode und ungepflegte Sitzbänke und unwegsame Wege – „das muss doch nicht sein“, findet der 82-Jährige.

 Tatsächlich geht es gleich am Wanderparkplatz am Forstweg los: Unweit des Wanderschildes stehen zwei alte Kühlschränke, gesäumt von einem Autoreifen und weiterem Unrat. Ein hässlicher Anblick gleich zu Beginn jeder Wanderung. Schlägt man dann den Weg in Richtung Norden ein, dauert es nicht lange – und es tun sich in der Mitte des Weges zwei riesige Schlaglöcher voller Wasser auf.

 Wenige Hundert Meter weiter passiert man eine Bank, durch deren Rückenlehne Äste ragen. An der nächsten Bank fehlt eine der Latten zum Sitzen. Erneut ein paar Kurven weiter stellt sich zumindest kein Sitzplatzproblem. Dort hat jemand eine Sofagarnitur entsorgt und lädt so zum Verweilen ein.

 Ortsbürgermeister Reinhold Kölling kann seinen Namensvetter verstehen. Abgesehen davon, dass es sich schlicht verbiete, seinen Müll in der Natur zu entsorgen, müsse dieser früher oder später doch vom Bauhof abgeholt werden. Die Schlaglöcher in den Wegen, in denen sich das Wasser sammelt, könnten durch Aufschütten von Mineralstoffen und den Einsatz einer Walze leicht behoben werden. Und die Bänke freizuschneiden beziehungsweise wieder instand zu setzen, sei auch schnell gemacht. Verantwortlich sei der Bauhof der Stadt. „Aber auch die Möllenbecker, denen ihr Ort am Herzen liegt, können sich gerne mit einbringen“, appelliert Kölling.

 Heinz Kölling hat in jüngeren Jahren noch selbst Hand angelegt. Sieben Sitzbänke hat er damals eigenhändig geschliffen und neu gestrichen – in Eigenleistung. „Die Farbe hat der damalige Ortsbürgermeister Karl Buchholz organisiert“, berichtet Kölling.

pk

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