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Nach Jahren des Wartens tut sich etwas

Straße in Goldbeck wird ausgebessert Nach Jahren des Wartens tut sich etwas

Seit Jahren wartet die Familie Wilhelm an der Siedlungsstraße in Goldbeck darauf, dass die Zufahrtsstraße zu ihren Häusern endlich ausgebessert wird. Aber immer wieder wurde sie von der Stadtverwaltung nur vertröstet, ohne dass sich etwas tat. Jetzt zeichnet sich endlich eine handfeste Lösung ab.

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Ingo und seine Mutter Heidemarie Wilhelm warten bereits seit Jahren darauf, dass die Zufahrtsstraße wieder instand gesetzt wird. Jetzt soll sich etwas tun.

Quelle: pk

Goldbeck. Ingo Wilhelm hatte sich an diese Zeitung gewandt, in der Hoffnung, so Bewegung in die Angelegenheit bringen zu können. Auf Fotos, die er der Redaktion per E-Mail zukommen ließ, war der beklagenswerte Zustand der Straße dokumentiert.

Den Anstoß, sich an die Presse zu wenden, hatte ihm ein Artikel im Februar gegeben. In dem Bericht war der Frage nachgegangen worden, ob die Stadtverwaltung genügend in den Erhalt der Straßen investiert.

Stürze befürchtet

In Sorge ist Wilhelm insbesondere um seine über 70 Jahre alte Mutter. Er fürchtet, sie könnte beim Gehen aufgrund der Schlaglöcher stürzen und sich verletzen. Gleichzeitig drängte sich dem Goldbecker ein Verdacht auf. „Wir haben langsam das Gefühl, dass die Ortsteile nicht mehr so wichtig sind, und sich alle Baumaßnahmen auf die Kernstadt konzentrieren“, so Wilhelm. „Da wir aber genauso pünktlich Grundsteuer und Straßengebühren bezahlen müssen, kann ich auch Anwendungen in den Ortsteilen erwarten.“

Nicht gut zu Gesicht steht die Straße dem Ortsteil Goldbeck noch aus einem weiteren Grund: Dort führt eine ausgewiesene Wanderroute entlang. Sich als Stadt von seiner besten Seite zeigen, sieht anders aus.

Als diese Zeitung beim Bauamt nachfragt, wird die Straße infolgedessen von den beiden Mitarbeitern Uwe Quindt und Volker Kiera in Augenschein genommen. Die Fachleute kommen zu dem Schluss: Die Straße muss neu abgedeckt werden. „Der Wunsch nach einer Ausbesserung der Straße ist schon berechtigt“, sagt Quindt. Die Straße soll nun im Rahmen der üblichen Straßenunterhaltung eine neue Oberfläche bekommen.

Bauamt wartet auf wärmeres Wetter

Und wieso erst jetzt? Immerhin drängten die Wilhelms schon seit Jahren darauf. „Wir haben nur ein begrenztes Budget für die Straßenunterhaltung“, erklärt Quindt. „Deshalb können wir die Straßen nur nach Wichtigkeit ordnen und der Reihe nach abarbeiten.“ Höchste Priorität hätten etwa Schulwege sowie Zuwegungen zu Bushaltestellen. Auch die Verkehrsfrequenz fließe bei der Berücksichtigung mit ein. „Aber jetzt sind die Wilhelms auch mal dran“, so Quindt. Das Bauamt warte nur noch auf wärmeres Wetter, damit die Straße mit Bitumen neu abgedeckt werden kann.

Demnach solle die Baumaßnahme im Mai oder Juni über die Bühne gehen – und aus wirtschaftlichen Gründen gleich im Verbund mit anderen vergleichbaren Straßen in Goldbeck, so Quindt. pk

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