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Nach fünf Unfällen wird gemessen

Verkehrszählung in Rehren Nach fünf Unfällen wird gemessen

In Rehren, im Kreuzungsbereich Rehrener Straße (L443), Autobahnabfahrt und Schulstraße wird derzeit eine Verkehrzählung vorgenommen, durch die sich die Behörden einen Überblick über die Situation verschaffen können. Auch die Geschwindigkeit wird gemessen.

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Im Bereich der Autobahnabfahrt haben sich in den vergangenen drei Jahren fünf Unfälle ereignet – jetzt wird vorbeugend gemessen.

Quelle: tol

REHREN. Trotz der Messung können aber Überschreitungen mittels der Verkehrszählplatten den jeweiligen Auto- oder Lastwagen-Fahrern nicht zugeordnet werden.

„Wir messen mit dieser Anlage seit Mittwoch vergangenen Woche bis Donnerstag dieser Woche das Verkehrsaufkommen und die gefahrenen Geschwindigkeiten in dem Kreuzungsbereich“, erklärte Uta Weiner-Kohl von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage dieser Zeitung. Außerdem werden mit den Kissen die Längen der Fahrzeuge gemessen, sodass erkenntlich ist, ob Autos, Lastwagen oder Sattelzüge die Fahrbahn nutzen.

„In den vergangenen drei Jahren, also im Zeitraum von 2013 bis 2015, sind in dem Kreuzungsbereich fünf Unfälle mit Personenschaden passiert. Deshalb sieht die Unfallkommission hier Handlungsbedarf“, sagte Bernd Fritz, bei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg für das Sachgebiet Verkehr zuständig.

Unfälle waren bisher nur Vorfahrtsverstöße

Durch die Messungen, die in der Regel über eine Woche laufen, könne man sich einen Überblick über das Verhalten der Verkehrsteilnehmer verschaffen. „Die bisherigen Unfälle waren Vorfahrtsverstöße im Bereich der Autobahnabfahrt, aber auch von Verkehrsteilnehmern, die aus der Schulstraße kommend in die Rehrener Straße – also die Landesstraße – abgebogen sind“, erklärte Fritz. Daher werde an der Schulstraße und an der Rehrener Straße, inklusive der Abbiegerspur zur Autobahn, gemessen. Ob Handlungsbedarf besteht, konnte Fritz selbstverständlich noch nicht sagen. „Fünf Unfälle in dem Zeitraum sind aber die untere Grenze, die die Messung notwendig macht. Wir brauchen die Werte allerdings auch für die künftigen Verkehrsentwicklungsplanungen“, erklärt der Polizeibeamte.

„Die Messungen werden von uns ausgewertet, und dann schauen wir, ob Veränderungen notwendig und möglich sind. Das können Änderungen der Spurführung sein, um die Verkehrsströme zu verändern. Eine veränderte Geschwindigkeitsbegrenzung ist nicht vorgesehen, denn dort ist bereits Tempo 50 vorgeschrieben“, so Weiner-Kohl.

Insgesamt sieben elektronische Verkehrszählplatten sind in dem Kreuzungsbereich in Rehren im Einsatz. Das akkubetriebene System wurde in der Fahrbahnmitte mittels einer Verschraubung aufmontiert und kann so den spurbezogenen Verkehr berührungslos über den gesamten Zeitraum erfassen. la

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