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Nadelöhr Nottbergstraße

Unfallgefahr in Krankenhagen Nadelöhr Nottbergstraße

Der Ortsrat Krankenhagen-Volksen sieht zwei Verkehrsprobleme, die gelöst werden sollten: ein gegenwärtiges und ein zukünftiges. Ortsratsmitglieder und Anwohner der Nottbergstraße schilderten in der jüngsten Sitzung, die Anliegerstraße werde immer mehr zu einer Durchgangsstraße zum Industriegebiet Süd.

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Krankenhagen. Vor allem viele Fahrzeuge mit Lipper Kennzeichen seien dort unterwegs.

 Die Zahl der Fahrzeuge habe sich gefühlt verdoppelt, seit der ehemalige landwirtschaftliche Weg ins Industriegebiet Süd ab der Stükenstraße ausgebaut worden sei und es den Kreisel an der Braasstraße gebe. Entstanden sei so eine Straße, die zum Einkaufszentrum Süd und den dort angesiedelten Betrieben führt. „Das geht morgens zwischen 5 und 6 Uhr los“, sagt eine Anwohnerin.

 Für einen Durchgangsverkehr sei die Nottbergstraße aber zu schmal, zu kurvenreich und zu unübersichtlich. Weil sich dort an manchen Stellen kaum zwei Fahrzeuge begegnen können, „ohne dass einem der Außenspiegel abgefahren wird, also alle an den äußersten Rand ausweichen“, wie ein Anlieger schilderte, sind die Bankette völlig zerfahren.

 Der stellvertretende Ortsbrandmeister Gunnar Hoppe macht sich vor allem Sorgen um die Schulkinder, weil es bis ins Dorf keinen Fußweg gibt. Da man das Straßenprofil mit einer hohen Böschung links und rechts kaum ausbauen könne, sehen Anwohner wie Ortsrat nur eine Lösung: Die Nottbergstraße durch Einbauten für den Durchgangsverkehr unattraktiv zu machen. Das Schild „30 Stundenkilometer“ werde ohnehin meist ignoriert. Ein Anwohner kommentierte: „Ich stelle sofort die Einfahrt meines Grundstücks für Geschwindigkeitskontrollen zur Verfügung.“ Anwohner fürchten, dass sich das Problem verschärfen könnte, wenn demnächst wie geplant im Industriegebiet Süd der „Grüne Markt“ und später dort eine neue Tankstelle eröffnet werden. Damit man feststellen kann, ob subjektiv oder objektiv mehr Verkehr auf der Nottbergstraße unterwegs ist, schlug der Ortsrat eine Verkehrszählung vor.

 Weil die Straße abschüssig und eng ist, macht auch zu viel Wasser Probleme. Nach Starkregenfällen wird die Straße zu einem Fluss. Zumindest diesbezüglich hat das Bauamt im Sommer 2015 erste Maßnahmen als Abhilfe realisiert. Durchlassrohre sind durch größere ausgetauscht worden, die Gräben werden häufiger kontrolliert.

 Lösungen für das künftige Problem, nämlich mehr Verkehr in der Dorfmitte, wenn wie geplant das neue Zentrum mit Volksbank, Arztpraxis und Bürgerhaus gebaut wird, seien bereits in Arbeit, betonte Baudezernentin Elena Kuhls. Selbstverständlich werde es mit dem neuen Dorfzentrum auch eine Verkehrsplanung geben, die die neuen möglichen Verkehrsströme berücksichtigt.

 Größtes Risiko sei laut Ortsrat und Anwohnern das Linksabbiegen auf die Extertalstraße. Dort müsse die Draisinenstrecke überquert werden. Idee: ein Kreisel. wm

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