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Nächste Woche rollen die Bagger an

DRK-Gebäude Nächste Woche rollen die Bagger an

„Es hat ein bisschen länger gedauert, als es geplant war, aber in der nächsten Woche da geht es los, dann rollen die Bagger an“, sagt Bernd Gerberding, Geschäftsführer des Rettungsdienstes und Krankentransportes des DRK im Landkreis Schaumburg.

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Für 600000 Euro möchte der DRK-Rettungsdienst oberhalb der Alten Molkerei neu bauen, nach Pfingsten rollen die Bagger an.

Quelle: rnk

Rehren. Eigentlich sollte das neue DRK-Gebäude schon in diesem Frühjahr fertig sein, so hatte es im vergangenen Jahr das DRK geplant, schließlich steht ein kleines Jubiläum an: Seit 29 Jahren ist der DRK-Rettungsdienst in Rehren stationiert, davon 25 Jahren in den nach den eigenen Vorstellungen umgebauten Räumen in der Alten Molkerei.

Und der Alten Molkerei sei auch letztlich geschuldet, dass sich der Starttermin für das Bauprojekt deutlich nach hinten verschoben habe, erklärt Gerberding: Das riesige Gelände der ehemaligen Molkerei sei in unterschiedliche Flurstücke aufgeteilt worden, mit unterschiedlichen Eigentümern. Und die Gespräche und „formalrechtlichen Dinge“, so Gerberding, hätten sehr viel Zeit eingenommen.

Insgesamt werden nach Angaben des DRK 600000 Euro investiert, und in der nächsten Woche wird mit den Erdarbeiten begonnen. Zehn bis zwölf Monate, so Gerberding, habe man für den Bau im vergangenen Jahr eingeplant. „Dieses Jahr wird es wohl nichts mehr, aber ich hoffe“ – und zwar auf eine Bauzeit von zehn Monaten, man werde ein bisschen Dampf machen.

Der Neubau war aus Sicht des DRK vor allem notwendig, weil das neue Rettungsrecht vorsieht, dass bei einem Einsatz innerhalb von zwei Minuten das Fahrzeug in Gang gesetzt wird. Und das wird eng für die zwei bis drei DRK-Rettungsassistenten, die rund um die Uhr in Rehren stationiert sind: Vom ersten Obergeschoss der Alten Molkerei geht es über den doch recht großen Parkplatz bis zum Fahrzeugunterstand – vor allem im Winter, wenn es glatt wird, ist das keine ganz ungefährliche Situation.

Bei der Frage nach der Nachnutzung der DRK-Räume in der Alten Molkerei hatte sich der damalige Bürgermeister Thomas Priemer optimistisch gezeigt: Wenn der Bauantrag des DRK vorliege, werde die Gemeinde offensiv in der Vermarktung gehen. Es gebe ja einige Vorzüge aufzuzeigen: Die Räume lägen strategisch gut, es gebe einen Aufzug und Rettungswege – „es ist alles vorhanden“.

Von Frank Westermann

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