Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Neuer König ist der Sohn des Kaisers

Schützenfest Neuer König ist der Sohn des Kaisers

Den Auftakt hat ein Discoabend für die Jugendliche gebildet. Einen Tag darauf folgten Spaßolympiade, feierliches Anbringen der Königsscheibe und Königsball, zum Abschluss gab es einen Gottesdienst in der Mehrzweckhalle, das Antreten zum Empfang der Gast-Vereine, den Festakt mit den Musikzügen und noch einiges mehr.

Voriger Artikel
Erster Bauwagen für „Burg“ rollt an
Nächster Artikel
„Land unter“ nach jedem Starkregen

Uwe Olminski und seine Ehefrau Vera (vorne) sind das neue Königspaar des Schützenvereins Todenmann. Hinten freuen sich Schülerkönigin Finja Brockhage (von links), Prinzgemahl Frank-Mathias Exner, Prinzessin Kerstin Exner sowie Jörg und Erika Möller als Adjutantenpaar.

Quelle: who

Todenmann (who). Der Schützenverein Todenmann hatte ein Schützenfest nach klassischem Muster, garniert mit zeitgemäßen Nuancen, auf die Beine gestellt.

 Eigentlich alles bestens, merkte der frühere Vorsitzende Frank-Mathias Exner im Nachgang an. Allein die Beteiligung der Todenmanner Bevölkerung hätte ein wenig höher sein dürfen. In seiner Rolle als „Prinzgemahl“ an der Seite seiner Ehefrau und „Prinzessin“ Kerstin gehörte er zum Königshaus von Uwe Olminski. Und um König Uwe und dessen Königin und Ehefrau Vera ging es in der Hauptsache bei diesem Schützenfest.

 Über das Besondere am neuen König, klärte Exner am Rande des Festes auf: Uwe Olminskis Vater Walter „ist dreimal Schützenkönig gewesen – damit war er sogar Schützenkaiser“. Ergo sei es an der Zeit gewesen, dass der Sohn es jetzt endlich einmal dem Vater nachmache und (für ein Jahr) in dessen Fußstapfen trete, hatten Stimmen aus dem Todenmanner Schützenvolk beim Königsschießen bereits zwei Wochen vor dem Fest verlauten lassen.

 Und dieses Mal habe es ihr Ehemann wohl auch wirklich wissen wollen, deutete Königin Vera an. Denn: „Er hat mir gesagt, ‚den König hätte ich ja eigentlich schon seit 36 Jahren machen können‘.“ Die Vorgeschichte: Walter Olminski, damals noch nicht Schützenkaiser, hatte seinen Sohn bereits mit dem Erreichen des zwölften Lebensjahres als Mitglied beim Schützenverein Todenmann eintragen lassen. Und laut alter Satzung hätte Olminski junior mit 21 Jahren den ersten Anlauf auf die Königswürde unternehmen können.

 Mit Jörg Möller, der seit Anfang des Jahres Vorsitzender des Schützenvereins Todenmann ist, und dessen Ehefrau Erika als Adjutantenpaar an der Seite ging Uwe Olminski in sein erstes Regentenjahr. Ob er den Königstreffer in Zukunft ebenfalls mehrmals platzieren will, ließ er offen und genoss zunächst einmal das Fest. Er ließ allerdings keinen Zweifel daran, dass die gewichtige Königskette seines Vereins ihm „keine schwere Last“ ist. Die unzähligen metallenen Auszeichnungen an seinem Schützenrock, die er in 36 Jahren bereits gesammelt hat, haben ihn offenbar mehr als ausreichend auf die Königskette vorbereitet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg