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Neueröffnung noch dieses Jahr

Steinzeichen Neueröffnung noch dieses Jahr

Die Erlebniswelt Steinzeichen Steinbergen hat eine Zukunft: Bei der Insolvenzverhandlung gaben die Gläubiger grünes Licht für einen neuen Anlauf. Stadt, Landkreis und Touristikzentrum Westliches Weserbergland hatten sich für den Fortbestand der heimischen Attraktion starkgemacht.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Steinbergen. Wie Matthias Gräbner, Geschäftsführer des Touristikzentrums, gegenüber dieser Zeitung erklärte, solle der Park noch in diesem Jahr eingeschränkt wiedereröffnet werden – zunächst allerdings für Gruppen und andere planbare Veranstaltungen. „Die Eröffnung ist aber erst der zweite Schritt“, betont Gräbner. Wichtiger sei zunächst, ein tragfähiges Konzept für die Zukunft der Erlebniswelt aufzustellen. „Wir müssen sehen, an welchen Stellschrauben wir drehen können.“ Dafür haben die Gläubiger den Weg geebnet.

Im Investitionshaushalt sind 25.000 Euro vorgesehen

Auch die Stadt Rinteln hat in ihrem Investitionshaushalt 25.000 Euro statt wie zunächst geplant 5000 Euro für ein Revitalisierungs- sowie Betreiberkonzept für das Steinzeichen eingeplant. Außerdem sollen der Bauhof sowie die Stadtwerke unbürokratische Hilfe beim Vorbereiten des Geländes leisten. Nach dem Winter müssen viele Arbeiten im Steinzeichen erledigt werden.

Geht alles nach Plan, könnten noch in diesem Jahr unter anderem geführte Wanderungen zum Jahrtausendblick durchgeführt werden. „Die Nachfrage dafür ist auf jeden Fall da“, so Gräbner. Auch der Hochseilgarten „Air Trail“, erst vor wenigen Jahren für viel Geld errichtet, ist eine Attraktion, die durchaus Gruppen in das Steinzeichen Steinbergen locken könnte. Dazu kommen Kindergeburtstage und Betriebsausflüge, also planbare Veranstaltungen, damit die Kosten für Personal und Betrieb des Geländes nicht aus dem Ruder laufen.

Organisiert werden könnte das laut Gräbner entweder direkt über die Firma „Hoch Hinaus“, die den Air-Trail-Park betreibt, oder das Touristikzentrum könnte die reine Vermittlung von Anfragen übernehmen.

Auf jeden Fall sei klar, dass die Erlebniswelt Steinzeichen Steinbergen nicht mehr länger brachliegen soll. Umso länger der Stillstand andauere, desto schwerer werde eine Revitalisierung. jak

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