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Neues Konzept für Steinzeichen

Freizeitpark im Naturpark Weserbergland Neues Konzept für Steinzeichen

Der Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, der Naturpark Weserbergland und der Landkreis Schaumburg als Partner wollen ein Konzept zur Revitalisierung und zum neuerlichen Betrieb unter dem Titel „Erlebniswelt Steinzeichen 2.0“ für den Freizeitpark im Naturpark Weserbergland entwickeln.

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Die prestigeträchtige Aussichtsplattform ist derzeit verwaist.

Quelle: Archiv

STEINBERGEN. Er sollte ein „touristischer Leuchtturm“ im Naturpark Weserbergland werden, doch der Freizeitpark Erlebniswelt Steinzeichen konnte die bei der Planung prognostizierten Besucherzahlen nie erreichen. Schließlich musste die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden (wir berichteten). Der Zweckverband Touristikzentrum Westliches Weserbergland, der Naturpark Weserbergland und der Landkreis Schaumburg als Partner im Rahmen eines Leader-Projekts ein Konzept zur Revitalisierung und zum neuerlichen Betrieb unter dem Titel „Erlebniswelt Steinzeichen 2.0“entwickeln.

Entstanden war der Freizeitpark mit seinen Outdoor- und Mitmach-Angeboten für Groß und Klein als dezentrales Projekt der Weltausstellung Expo 2000. Werbewirksam sichtbar war vor allem der „Jahrtausendblick“ genannte Turm im Zentrum der Anlage am Rande des Steinbruchs am Messingsberg im Wesergebirge. Nachdem in Spitzenjahren jährlich noch knapp 50000 Besucher kamen, nahm das touristische Interesse an dem Freizeitpark trotz Investitionen in neue Attraktionen in den vergangenen Jahren kontinuierlich ab, was letztlich zur Beantragung der Insolvenz der Wärmer Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH führte.

Entwicklungskosten liegen bei 25 000 Euro

Einstimmig wurde jetzt bei der Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Westliches Weserbergland in Aerzen beschlossen, ein Konzept zu entwickeln, mit dessen Hilfe der Freizeitpark im kommenden Jahr zumindest auf Sparflamme wieder eröffnet werden soll. Die Gesamtausgaben für die Entwicklung des Konzepts werden auf 25000 Euro veranschlagt, die zu 50 Prozent aus Mitteln der EU-Förderung finanziert werden sollen. 6250 Euro, ein Viertel der Kosten, übernimmt die Stadt Rinteln, den Rest von ebenfalls 6250 Euro trägt der Landkreis Schaumburg.

Mithilfe externer Unterstützung soll der Standort neu bewertet und analysiert werden, welche Schwachstellen und Potenziale das Areal auch im Vergleich zu ähnlichen touristischen Einrichtungen aufweist und wie eine marktgerechte touristische Entwicklung und Neupositionierung erfolgen könnte.

Mit einer gemeinsamen Leitidee der Projektpartner sollen zudem die zukünftige Entwicklungsrichtung definiert und ein tragfähiges Investoren- und Betreiberkonzept erstellt werden.

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