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Noch nicht alles in trockenen Tüchern

Ortsrat will Lösung gegen Überschwemmungen Noch nicht alles in trockenen Tüchern

Bei Starkregen kommt es auf dem Grundstück Hessenweg 2 in Deckbergen regelmäßig zu Überschwemmungen, der Ortsrat Deckbergen-Schaumburg-Westendorf hat sich dieses Problems der dortigen Mieterin Manuela Müller-Lindemann angenommen.

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Deckbergen (dil). Laut Ortsbürgermeister Eckhard Hülm wird die Problemlösung weiter beim Vermieter gesehen, in Abstimmung mit der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Schaumburg und in Absprache mit dem Abwasserbetrieb der Stadt Rinteln. Die Stadt wurde gebeten, diesbezüglich eine Lösung herbeizuführen.

 Hintergrund: Die Mieterin hatte bereits 2014 um Hilfestellung gebeten, weil ständig bei Starkregen Rückstau im Kellergeschoss ihrer Wohnung und Überflutung des Grabens zu beklagen sei, der offen über das Grundstück verläuft. Der Abwasserbetrieb überprüfte daraufhin im Zuge der Gefahrenabwehr die Grundstücksentwässerungsanlagen vom Hessenweg 2 und der Pastor-Spanuth-Straße 1 und stellte jeweils Falscheinleitungen fest.

 Die Regenfallrohre sind an der gemeinsamen Schmutzwasserleitung auf dem Grundstuck Hessenweg 2 angeschlossen (beide Grundstücke bildeten ehemals ein gemeinsames Grundstück). Die Eigentümer beider Grundstücke wurden zur Beseitigung der Falscheinleitung angeschrieben. Bei Gewässern 3. Ordnung ist der Hauseigentümer für die Gefahrenabwehr zuständig.

 Im Dezember 2014 wurden der Graben sowie die Verrohrung auf dem Grundstuck Hessenweg 2 gereinigt. Dabei sind Abflusshindernisse wie zum Beispiel ein Grillrost (etwa 60 mal 80 Zentimeter groß), ein Holzpfahl (80 Zentimeter), ein Bohrkern (Durchmesser 18 Zentimeter) und diverse Wurzelstränge herausgeholt worden. Die Kamerabefahrung ließ keine nennenswerten Schäden im baulichen Zustand der Verrohrung erkennen. Das Ergebnis wurde den Behörden bekannt gegeben.

 „Im Juli 2015 konnte nach mehrmaliger Aufforderung an die Eigentümer, die ordnungsgemäße Einleitung von Regenwasser und Schmutzwasser auf den Grundstücken festgestellt werden“, teilte die Stadtverwaltung mit. Hülm hält das Problem aber noch nicht für gelöst: „Auch der Unterlieger will nicht mehr unter den Überschwemmungen leiden.“

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