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Noch zu nass für Sportplatzbau

Arbeiten in Deckbergen stagnieren Noch zu nass für Sportplatzbau

Der Sportplatzbau in Deckbergen für 300.000 Euro kommt kaum voran. „Es ist zu nass, wir bräuchten eine Woche Trockenheit, um richtig loslegen zu können“, sagt Gerhard Fickert, Geschäftsführer der Firma Rathert Sportanlagen GmbH & Co. KG aus Höxter.

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Das künftige Spielfeld ist zu nass für weitere Arbeiten. Deshalb wird derzeit nur auf dem Randwall (hinten) der Mutterboden planiert.

Quelle: dil

Deckbergen. Sie hat die von einer Erdbaufirma planierte Fläche in Hanglage übernommen und festgestellt: zu uneben und zu nass. Fickert hofft, spätestens übernächste Woche mit massivem Maschineneinsatz wieder Zeit aufholen zu können.

 „Die Unebenheiten haben die Höhe eines Tennisballs, besser kann es ein Erdbauunternehmen eigentlich auch nicht machen. Für einen Sportplatz können wir aber nur Unebenheiten in Höhe eines Handys akzeptieren“, sagte Fickert. „Und der Boden ist sehr lehmig, der trocknet nur langsam.“ Was also tun?

„Wir werden jetzt noch eine Walze vor Ort bringen und nächste Woche das Wasser aus dem Boden quetschen. Dann arbeiten wir mit einer Fräse in die obersten 40 Zentimeter Kalk ein, um den Boden zu stabilisieren, sonst hat man auch später nach heftigem Regen immer wieder Ärger.“ Mit dem Kalk werde der Untergrund fest wie Beton. „Für diese Arbeiten haben wir jetzt den Zusatzauftrag der Stadt bekommen, die Kosten werden etwa bei 20.000 Euro liegen, die Kalkung wird gut drei bis vier Tage dauern.“

 Auf der Baustelle befinden sich schon Bagger und eine Planierraupe. Zum Einsatz kommen sie im Moment zeitweise bei Arbeiten am seitlichen Wall, aber noch nicht auf der künftigen Spielfläche. Nach der Kalkung soll eine lasergesteuerte Feinmechanikmaschine die Unebenheiten auf Handyhöhe abflachen. Dann beginnt die Vorbereitung der Filterschicht samt Drainage und schließlich der Rasentragschicht, die später die Rasensaat aufnimmt.

Und der Zeitverlust? „Wir wollten eigentlich schon Anfang oder Mitte April anfangen, das Wetter ließ dies aber nicht zu. Durch Vorziehen der Randarbeiten haben wir den Zeitverlust bisher weitgehend ausgeglichen, aber damit sich wir nun am Ende. Jetzt müsste es langsam richtig losgehen“, sagt Fickert. „Noch haben wir nur eine kleine Mannschaft vor Ort; das wird übernächste Woche sicher mehr, wenn das Wetter es dann zulässt.“

 Dirk Bredemeier, Vorsitzender des SC Deckbergen-Schaumburg, hatte eigentlich schon für dieses Jahr auf die Eröffnung des Platzes erhofft. „Doch letztes Jahr war wegen des späten Projektbeginns und des Wetters keine Raseneinsaat mehr möglich, und das Gras muss dann ja auch ein Jahr lang ruhen und wachsen. Wir haben uns auf weiteres Warten eingerichtet, hoffen nun aber, dass alles 2016 fertig wird.“ dil

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