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Notfalls baut die Volksbank

Bürgerhaus Krankenhagen Notfalls baut die Volksbank

Die Realisierung des Projekts Bürgerhaus Krankenhagen mit neuem Feuerwehrgerätehaus ist mit der Aufnahme der Dörfergemeinschaft „Rintelner Staatsforst“ in die Dorferneuerung wahrscheinlicher geworden.

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Krankenhagen. Aber noch steht nicht fest, welche Projekte mit wie viel Geld gefördert werden. „Die besten Ideen setzen sich durch“, hatten die Vertreter aus Hannover bei der Übergabe des Förderbescheids erklärt. Damit meinten sie, dass die Gemeinschaft „Rintelner Staatsforst“ in Konkurrenz zu anderen Antragsstellern um die begrenzten Fördermittel steht.

Für das geplante Teilprojekt Bürgerhaus Krankenhagen gibt es aber schon Netz und doppelten Boden: Die Volksbank in Schaumburg baut notfalls und verpachtet an die Stadt Rinteln.

„Wir machen vieles möglich, und über dieses Projekt haben wir auch schon mit der Stadt diskutiert“, sagte Volksbank-Vorstandsmitglied Joachim Schorling auf Anfrage. „Wir würden auch so ein Bürgerhaus auf unserem Grundstück hinkriegen, wo wir doch ohnehin Pläne haben, unsere Zweigstelle dort neu zu gestalten.“ Außerdem ist dort die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes im Gespräch.

Die Stadt Rinteln läst derzeit Studentengruppen Pläne dafür entwerfen, was auf dem ehemaligen Raiffeisen-Gelände zwischen Volksbank-Geschäftsstelle und Grundschule möglich ist. Unterzubringen sind dort das neue Feuerwehrhaus (das alte ist für das neue Löschfahrzeug zu klein), ein Bürgerzentrum mit Möglichkeiten für Vereinstreffen und Gesundheitssport sowie der Lebensmittelmarkt. „In Krankenhagen wird für so ein Geschäft Bedarf gesehen, denn der Jibi-Markt an der Extertalstraße läuft ausgezeichnet“, sagt Helmut Syska, Vorsitzender des Trägervereins für das Bürgerhaus, dieser Zeitung. Er hofft, dass damit ein neues Ortszentrum zwischen Kirche, Volksbank und Schule entsteht, da das bisherige am Gasthaus Kuglmann nach dessen absehbarer Schließung in einigen Jahren an Bedeutung verlieren dürfte.

Wer aber nun baut, ist noch völlig offen. „Es hängt davon ab, was im Zuge der Dorferneuerung genehmigt und wie stark gefördert wird“, sagte Baudezernentin Elena Kuhls auf Anfrage. Ohnehin dürfte es 2017 werden, bis Bagger und Kran anrollen. Im nächsten Jahr sollen die Projekte für die Dorferneuerung eingereicht werden, dann prüft die Landesbehörde und bewilligt im günstigsten Fall vor Ende 2016 Geld.

Die Stadt Rinteln macht bis dahin ihre Hausaufgaben. Der Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung des Bebauungsplans ist gefasst. Die Studenten sollen bis Mitte Juli im Zuge ihrer Bachelorarbeiten Ideen für die politische Beratung liefern. Danach würden die Pläne von einem Fachbüro zu erarbeiten, öffentliche Auslegungen sowie die Bewertung von Bedenken und Anregungen der Träger öffentlicher Belange und von Privatleuten folgen.

Aber zwei Vorteile der Volksbank-Variante liegen auf der Hand. Die Bank bekäme über Jahre einen solventen Mieter, die Stadt könnte ein weiteres Anwachsen der schon hohen Verschuldung vermeiden. Und in jedem Fall wäre die zumindest teilweise nötige Trennung von Feuerwehr und Bürgerräumen realisierbar. „Das Grundstück ist groß genug, die Feuerwehr könnte vorn, das Bürgerhaus weiter hinten stehen“, meinte Syska. dil

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