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Nur mit Dachausbau

Krankenhagen Nur mit Dachausbau

Die Freude über die gelungene Sanierung des Sportheims des TSV Krankenhagen hat im Ortsrat Krankenhagen-Volksen nur kurz gewährt. Der noch nicht ausgebaute Dachbereich wurde bei der kleinen Ortsbesichtigung nicht einmal angeschaut, dann ging der Streit um eben diesen Ausbau schon los.

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Der TSV Krankenhagen will das gerade sanierte Sportheim um eine Etage aufstocken und die Trägerschaft für das haus übernehmen. Der Ortsrat stimmt zu.

Quelle: dil

Krankenhagen. Zwei Skizzen machten die Runde, Kosten konnte niemand nennen, aber besonders die CDU drängte den Ausbau im nächsten Jahr. Beschlossen wurde ein Kompromiss, an dessen Realisierung in 2015 kaum jemand glaubt.

 Laut Tagesordnung ging es um den Antrag auf Dachausbau. Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht verwies aber auf den Antrag des TSV zur Übernahme der Trägerschaft samt Nutzungskonzept und Aussicht auf 30 Prozent Zuschuss vom Landessportbund. Die Dachziegel und einige Arbeitsleistungen würden gesponsert. Es geht um die Aufstockung um ein Geschoss, in dem ein Lager, ein Windfang, zwei Toiletten und ein Gemeinschaftsraum zur Pflege des Vereinslebens untergebracht werden sollen.

 Baudezernentin Elena Kuhls bestätigte den Eingang eines Vertragsentwurfs für die Trägerschaft. Im Sportentwicklungsplan der Stadt Rinteln habe der Dachausbau aber für 2015 keine Priorität, da komme erst einmal das Sportzentrum der Vereinigten Turnerschaft dran. Heinz-Jürgen Requardt und Waltraud Bauer (beide CDU) rechneten aber vor, dass der TSV gar keine Zuschüsse wolle. Karl-Heinz Struckmann (SPD) betonte, die Trägerschaft werde der TSV nur übernehmen, wenn es ein Ja zum Dachausbau gebe. Frauke Kampmeier (SPD) und Sümenicht sahen die Übergabe der Trägerschaft positiv, wollten sich aber nicht an den Dachausbau binden. Diesen könne der Verein dann doch selbst machen. Das wies Struckmann zurück, ohne Dachausbau könne die Trägerschaft bei der Stadt bleiben.

 Requardt warf dem Bürgermeister der Stadt dann noch vor, die Themen Trägerschaft und Dachausbau monatelang verschleppt zu haben, damit es nicht mehr in die Haushaltsplanung für 2015 komme: „Hätte der Bürgermeister zügiger gearbeitet, dann wären wir jetzt schon ein Stück weiter.“ Warum der Dachausbau für den Haushalt relevant sei, obwohl der TSV doch samt LSB-Zuschuss für alle Kosten aufkommen will, wurde von niemandem beantwortet. Im allgemeinen Gewusel an Ende wurde einstimmig beschlossen, die Übergabe der Trägerschaft nur verbunden mit dem Dachausbau zu befürworten.

Dorferneuerung: Im Januar hofft Baudezernentin Kuhls, den Bescheid über die Aufnahme als „Rintelner Staatsforst“ ins Dorferneuerungsprogramm zu haben.

Spielplatz Am Hagen: Die Umwandlung in einen Mehrgenerationentreffpunkt mit Spielmöglichkeiten für Jung und Alt wurde befürwortet. Kuhls sieht realisierungschancen für 2015/ 2016. Anfang 2015 sollen die ersten Gestaltungsvorschläge vorgestellt werden.

Spielplatz am Kindergarten: Kampmeier beklagte zu hohes Gras, Kinder holten sich beim Spielen nasse Füße. Da müsse öfter gemäht werden. Kuhls will den Bauhof darüber informieren.

Straßenausbesserung: Der Bauhof soll die Bereiche Großer Kroll, Altes Feld, Auf dem Rott und Silixer Straße (Kurve) wegen Mängeln ansehen.

Straßenmarkierungen: Der Bauhof soll sich abgängige Markierungen und Piktierungen ansehen und reparieren.

Sporthalle: Der Fußboden schlägt Wellen, ist laut TSV seit Jahren abgängig. Das Bauamt wird sich dies ansehen.

Nottbergstraße: Zur Senkung des Überflutungsrisikos will das Bauamt im November den Anwohnern entsprechende Maßnahmen vorschlagen.dil

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