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Ortsdurchfahrt leidet unter Anliegerverkehr

Straße zu früh freigegeben? Ortsdurchfahrt leidet unter Anliegerverkehr

Das ist zu erwarten gewesen: Kaum war die Ortsdurchfahrt im Kirschendorf vor Weihnachten für Anlieger freigegeben, hatten plötzlich Hunderte dort ein Anliegen.

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Lose Steine in der Tragschicht: Die Ortsdurchfahrt Todenmann leidet unter dem Anliegerverkehr.

Quelle: tol

Todenmann. Der Verkehr rollt über die grobe Tragschicht fast wie in normalen Zeiten. Sogar Busse dürfen durch, es sind wegen der Schulferien aber nicht viele. „Da reißen schon die ersten Löcher auf“, schimpfte Anwohnerin Christa Brandt. „Das muss doch im neuen Jahr wieder abgefräst werden.“

 „Alles nicht so schlimm“, beruhigt Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, nachdem er Mitarbeiter der Straßenmeisterei Rinteln zur Überprüfung losgeschickt hatte. Die ihm zugesandten Fotos hätten gezeigt, dass es sich um zwei Stellen handelt, eine größere und eine kleinere. Bei der größeren Stelle haben gestern Mitarbeiter der Straßenmeisterei die größeren losen Steinchen beseitigt, damit möglichst nichts gegen Windschutzscheiben fliegt. Nächste Woche werde die Baufirma das auf jeden Fall reparieren.

 Wurde die Straße zu früh freigegeben? „Noch am Dienstagnachmittag ist heiß asphaltiert worden, dann war die Baufirma weg, am Mittwoch räumten andere junge Männer morgens schon die Absperrungen weg“, schildert Brandt, was sie gesehen hat. „Das ist normal“, erklärt Brockmann. „Bei den jetzigen Temperaturen reicht das Auskühlen über Nacht. Die Baufirma hat ein anderes Unternehmen mit der Verkehrssicherung beauftragt, und diese hat dann die Absperrungen beiseite geräumt. Dass dort wirklich nur Anlieger fahren, können wir nicht kontrollieren.“

 Drohen Mehrkosten durch Reparieren oder Abfräsen beschädigter Teilstücke? „Nein, dieser Bauabschnitt der Straße ist ja noch nicht fertig und nicht abgenommen“, erklärt Brockmann. „Die Autos fahren ja nur auf der dicken Tragschicht, auf die am Ende dann die nur wenige Zentimeter dünne Verschleißschicht kommt. Sollte es Auffälligkeiten geben, nehmen wir Bohrproben, um die Qualität des eingebauten Materials zu überprüfen. Noch liegt alles in der Verantwortung der Baufirma, und die hat nicht signalisiert, dass sie gegen die vorübergehende Freigabe ist.“ dil

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