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Pläne fürs Wasserrad sind fertig

Attraktivität der Eishämmer steigern Pläne fürs Wasserrad sind fertig

Der untere und der obere Eisenhammer an der Ossenbeeke als Industriemuseen sind eine Besonderheit mit Alleinstellungsmerkmal für das Dorf Exten.

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Horst Vöge, Vorsitzender des Vereins für Heimatpflege und Kultur Exten, und Elfriede Wille, Eigentümerin des oberen Eisenhammers, mit den Planzeichnungen für die Installation eines Wasserrades.

Quelle: who

Exten. Jahrelang waren sie echte Besuchermagneten für den Verein für Heimatpflege und Kultur Exten. Die normale Entwicklung ist allerdings, dass mit der Zeit die Faszination nachlässt, einfach deshalb, weil die meisten potenziellen Besucher irgendwann schon da gewesen sind. „Die Besucherzahlen der Eisenhämmer sind zurückhaltend“, formulierte es der Vorsitzende Horst Vöge während der Hauptversammlung diplomatisch. Der Heimatverein wolle nun mit Augenmaß daran arbeiten, die Attraktivität nach Kräften wieder zu steigern.

Wenige Besucher im vergangenen Jahr

Auf jeden Fall sind die engagierten Projekte des Heimatvereins qualitativ hochwertig, denn sonst wäre unter anderem die VGH-Stiftung wohl kaum auf das Museum für Dorfkultur auf dem Anger aufmerksam geworden. Die Zuerkennung des Förderpreises für Museumspädagogik der Stiftung in Höhe von 3500 Euro spricht für sich. „Durch das Preisgeld konnten Hefte erstellt werden, die das Museum für Kinder erlebbar machen sollen“, berichtete Vöge. Dennoch habe das Museum im vergangenen Jahr weniger Besucher angezogen, und auch der untere Eisenhammer habe bei ebenfalls rückläufigen Zahlen (rund 350 im Jahr 2015) verbucht.

Es müssten nicht immer die großen Veranstaltungen und Veränderungen sein, kam Vöge auf das Projekt Goethe-Denkmal zu sprechen, um das es nach anfänglichen planerischen Höhenflügen etwas ruhiger geworden war. Denn bereits Mitte des zurückliegenden Jahres habe es Gespräche mit Detlef von Meien, dem Eigentümer des Rittergutes gegeben, der dem künftigen Denkmal einen Standort in der Einfahrt des Gutshofes einräumen wolle, der damit für die Öffentlichkeit gut zugänglich sei. Erste Entwürfe der Künstlerin Sandra Schauer lägen ebenfalls vor.

Heimatverein muss praktische Arbeiten übernehmen

„Über das Entwurfsstadium sind dagegen die Planungen für ein Wasserrad am oberen Eisenhammer schon hinaus“, erläuterte der Vorsitzende. Dazu gebe es Gespräche mit der Stadtverwaltung zur Konkretisierung des Projekts, das jetzt offiziell wieder in die Leader-Förderung aufgenommen werde. Neu sei die Höhe des Förderbetrages mit 50 Prozent der Bruttokosten. Die andere Hälfte werde voraussichtlich von der Stadt Rinteln, dem Landkreis sowie der Landesdenkmalpflege getragen.

Allerdings sei der Heimatverein gefordert, ehrenamtlich praktische Arbeiten zu übernehmen. Die beiden Grundstückseigentümer seien auch Inhaber der Wasserrechte, die Voraussetzung für die Nutzung des Wasserrades für die Stromerzeugung seien. Wie das Wasserrad aussehen und wo genau es am Gebäude angebracht werden könnte, zeigten die in historischer Manier kolorierten Zeichnungen des Müllerei- und Mühlenbautechnikers Rüdiger Hagen, die Vöge mitgebracht hatte und durch die Versammlung gehen ließ. who

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