Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
„Prähistorische Toiletten“ und „durchsichtige Wand“

Dorfgemeinschaft Strücken diskutiert über Dorferneuerung „Prähistorische Toiletten“ und „durchsichtige Wand“

Die Dorfgemeinschaft Strücken ist es gewohnt, Projekte für den Ort mit Geduld und Ausdauer umzusetzen. Das gilt zum Beispiel für die Ansätze zur Dorferneuerung, für die konkrete Vorstellungen formuliert sind, aber die Zuerkennung von EU-Mitteln noch aussteht. Mit dieser Mitteilung traf Achim Heger als Vorsitzender während der Hauptversammlung auf entspannte Gelassenheit.

Voriger Artikel
Mehr als 1700 Teile archiviert
Nächster Artikel
Giftköder? Labrador fast verendet

Der Vorstand der Dorfgemeinschaft Strücken: Birgit Heger (Kassiererin), Achim Heger (Vorsitzender), Burkhard Schnase (Schriftführer) und Simone Bervar (stellvertretendeVorsitzende).

Quelle: who

Strücken. Wenn überhaupt seien Zuschüsse für Dorferneuerungen zurzeit nur durch Dörfer übergreifende Kooperation zu bekommen, erinnerte Heger daran, dass die Ortschaft Hohenrode-Strücken einen nachbarschaftlichen Verbund mit den Ortschaften Taubenberg und Krankenhagen gebildet hat. Der Arbeitsname „Dörferverbund Rintelner Staatsforst“ sei zwar nicht das Gelbe vom Ei, treffe aber hinreichend den Sachverhalt. Zunächst müsse man abwarten, bis es Bewegung gebe. Aber wenn, dann sei „unser Dorfgemeinschaftshaus“ (DGH) das Objekt, in das investiert und an dem auch zurzeit schon einiges in kleinen Schritten verbessert werde. So wie zuletzt durch die Stadt Rinteln in Gestalt des neuen barrierefreien Zugangs zum Eingangsbereich. Dabei sei zwar der „alte Windfang mit dem Charme eines Tomatenhäuschens“ entfernt worden, es werde aber Ersatz geben.

 Zudem habe das DGH innen Fürsorge nötig. Denn: „Im Stuhllager kann man durch die Wand nach draußen sehen“, und „auf den prähistorischen Toiletten hält sich keiner länger auf, als er unbedingt muss“.

 Das Thema Alterung beziehungsweise demografischer Wandel bringt auch für Strücken große Herausforderungen mit sich. „Der Männergesangverein Liederkranz ist aktuell in seiner Existenz bedroht“, sagte Heger. Der Verein, der 2015 seit 120 Jahren besteht, sei zum Volkstrauertag 2013 erstmals nicht singfähig gewesen. Deshalb sei es dringend nötig, Alternativen und neue Sänger zu finden.

 Die Dorfgemeinschaft hat sich bei drei Verlusten sowie drei Eintritten in 2014 stabil bei 193 Mitgliedern gehalten. Der Vorstand wurde für drei Jahre wiedergewählt: Chef ist weiter Achim Heger (als Vorsitzender seit 15 Jahren im Amt), seine Ehefrau Birgit bleibt Kassiererin (seit 21 Jahren), Burkhard Schnase Schriftführer (seit neun Jahren) und Simone Bervar stellvertretende Vorsitzende (seit sechs Jahren).

 2015 stehen im Fokus: das DGH als Projekt für die angestrebte Dorferneuerung und unter anderem die Taubenbergstraße, für die schon seit Jahren eine gründliche Instandsetzung durch „mehr als nur Splitt und Teerkanne“ als nötig angemahnt werde. Außer dem großen Liederkranz-Geburtstag ist ein Oktoberfest angedacht. Für Sonnabend, 6. Dezember, ist die Seniorenweihnachtsfeier geplant, am Sonntag, 7. Dezember, steht die Kinderweihnachtsfeier mit Fackelumzug durchs Dorf an. who

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg