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Konzept für Ortszentrum soll Ende 2016 vorliegen

Noch viel zu klären Konzept für Ortszentrum soll Ende 2016 vorliegen

Die Mühlen mahlen ziemlich langsam beim Projekt Dorferneuerung „Rintelner Staatsforst“ mit dem Schwerpunktvorhaben „Ortszentrum Krankenhagen“. Doch sie mahlen. Investor Volksbank in Schaumburg und die Stadt Rinteln wollen möglichst bald erste Taten sehen.

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Die Raiffeisen-Gebäude werden weichen, um ein neues Ortszentrum in Krankenhagen zu bauen.

Quelle: pk

Krankenhagen. Immerhin wurde jetzt im vertraulich tagenden Verwaltungsausschuss schon mal der Auftrag für die Erstellung des Dorferneuerungsplans an das Planungsbüro Grundmeier aus Hannover vergeben. Dieses soll bis Ende des Jahres ein Konzept liefern.

 „Es ist alles im Fluss“, versichert Baudezernentin Elena Kuhls. „Aber bevor Fortschritte sichtbar werden, müssen noch einige Details geklärt werden.“ In einem Gespräch mit der Volksbank wurden in dieser Woche Grundstückszuschnitte und Entwässerungsmöglichkeiten erörtert. Die Volksbank stellt ja den größten Teil der Fläche zwischen der Grundschule und der Extertalstraße zur Verfügung, allerdings auch, um dort selbst eine neue Filiale zu bauen. Geplant ist auf jeden Fall der Abriss der nicht mehr benötigten Raiffeisen-Gebäude und -anlagen.

Konzept von Studenten

 Für die Stadt ist es wichtig, das Teilgrundstück für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses zu sichern und diesem auch eine ständig nutzbare Zufahrt in Richtung Extertalstraße und Dorfzentrum Krankenhagen zu verschaffen. Nach den Entwürfen von Studenten für die Bebauung dieses Geländes lag die Feuerwehr immer ganz im Süden, die Volksbankfiliale, Arztpraxen, Supermarkt und Dorfgemeinschaftsräume sollten näher zur Ortslage hin platziert werden, alles versehen mit zahlreichen Parkplätzen.

 Doch während in diesem Fall die Planung wahrscheinlich am Ende von der Volksbank als Investor bezahlt wird, läuft parallel die Planung für die Dorferneuerung „Rintelner Staatsforst“. Dabei sollen mehrere Dörfer besser miteinander vernetzt werden, anstatt wie früher ein Dorf zu entwickeln. Es geht deshalb auch nicht vorwiegend um bauliche Maßnahmen. „Die Planung für diese Dorferneuerung dauert sicher ein Jahr“, erklärt Kuhls. Der Auftrag an das Büro Grundmeier schließt die Einbeziehung von Arbeitsgruppen, Bürgerinformation und -beteiligung, Maßnahmenkatalog und Prioritätenliste ein.

 So lange will die Stadt mit dem Bau des Gerätehauses nicht warten, das sie ja ohnehin allein bezahlen müsste. Die Volksbank macht laut Kuhls ihr Bauvorhaben ebenfalls nicht vom Fließen der Dorferneuerungszuschüsse abhängig. Kuhls: „Für die Dorferneuerung haben wir auch genügend andere Projekte, es geht dabei ja ohnehin nicht vorrangig um Gebäude. Und es soll nicht der Eindruck entstehen, dass Krankenhagen bevorzugt würde.“

pk

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