Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Raser auf den Nebenstraßen

Ortsrat beschließt Maßnahmen Raser auf den Nebenstraßen

Der Ortsrat Krankenhagen-Volksen hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass die Straßenbeleuchtung künftig nachts ausgeschaltet bleibt. Von Mitternacht bis 5.30 Uhr bleibt es dunkel auf den Dörfern.

Voriger Artikel
Was ist das „Steinzeichen“ wert?
Nächster Artikel
Zu hell, zu dunkel, nicht steuerbar

Die hässlichen Blumenkübel im Eckerngarten in Volksen werden nicht mehr gebraucht und sollen abgeräumt werden.

Quelle: tol

KRANKENHAGEN. .  „Im Rahmen des Wahlkampfs hat die SPD die Bürger befragt. Das ist zwar nicht repräsentativ, aber immerhin ein Ansatz“, erklärte Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht (SPD). Von 82 befragten Bürgern hätten 56 „Aus“ gesagt, und nur 26 wollten weiterhin die nächtliche Beleuchtung der Straßen.

 „Die Idee der Nachtabschaltung kommt ursprünglich von den Grünen“, stellte Frauke Kampmeier (SPD) fest. Sie habe mit einigen Bürgern gesprochen, und die meisten meinten, dass es ihnen egal sei. Daher solle man die Nachtabschaltung ausprobieren und die 1700 Euro, die Orte dafür aus dem gesparten Budget bekommen, gut investieren.

 „Wir sind früher auch klar gekommen“, sagte Heinz-Jürgen Requardt. Von 24 bis 5.30 Uhr solle ohnehin jeder im Bett liegen und schlafen.

 Ein wichtiges Thema während der Ortsratssitzung waren die Straßenzustände in den beiden Orten. Einige Straßen wurden bereits ausgebessert, andere sollen in den nächsten Monaten wiederhergestellt werden.

 In Volksen auf der Gemeindestraße Eckerngarten wurden vor einigen Jahren Blumenkübel zur Verkehrsberuhigung aufgestellt. Da diese inzwischen nicht mehr schön und zum Teil auch kaputt sind, wurde nach einer Lösung gesucht. „Die Kübel wurden auf Anregung der Anlieger aufgestellt, und die haben jetzt gemerkt, wie unsinnig das war“, stellte Jürgen Brand (SPD) fest. Da am Eckerngarten ohnehin inzwischen Tempo 30 Vorschrift sei, würden die Kübel nicht mehr benötigt. Der Ortsrat beschloss einstimmig, die ausgedienten Kübel entfernen zu lassen.

 Kampmeier wünschte sich die Blumenkübel an die Nottbergstraße, um dort den Verkehr zu verlangsamen. „Seit jetzt auch noch der Raiffeisen-Markt im Rintelner Industriegebiet bei Aldi und den weiteren Geschäften angesiedelt ist, fahren immer mehr und auch noch mit völlig überhöhter Geschwindigkeit durch die Nottbergstraße“, so Kampmeier. Eine weitere Problemstraße sei Hinter dem Lande. Ein Einwohner gab an, dort rund 100 Fahrzeuge pro Tag gezählt zu haben und Geschwindigkeiten von 70 bis 100 Stundenkilometern würden dort gefahren. „Dabei gibt es dort keinen Gehweg“, so Kampmeier. Zwar ist die Straße für den Verkehr gesperrt, aber vor allem seit der Ansiedlung des Einkaufszentrums im Gewerbegebiet würde das Durchfahrverbot ständig missachtet. „Beinahunfälle sind dort an der Tagesordnung. Die Sperrung muss unbedingt umgesetzt werden“, mahnte Sascha Vogt als Einwohner Krankenhagens.

 Der Ortsrat will sich für eine Verkehrszählung einsetzen und nach der Auswertung erneut über diesen Punkt beraten. la

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr