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„Rodelbahn“ wird gestreut

Wintereinbruch „Rodelbahn“ wird gestreut

Den einen wird bei Schnee und Eis zu wenig gestreut, den anderen zu viel. Wolfgang Joop zählt zu Letzteren. Zumindest, wenn es um den Steuweg in Strücken geht.

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Schlitten fahren wie sonst ist am Steuweg derzeit nicht drin: Die inoffizielle Rodelbahn ist gestreut worden.

Quelle: pk

Strücken (pk). Dieser Weg, der bei Schnee laut Joop seit Jahren als Rodelbahn genutzt werde und bislang nie gestreut worden sei, ist dieser Tage frei von Schnee. Rodeln? Fehlanzeige.

 Der lange Verbindungsweg zwischen Weserberglandstraße und Große Heide ist weitgehend geräumt und gestreut. „Zum ersten Mal“, sagt Joop. „Der Weg wird kaum genutzt und ist auch gar keine richtige Straße“, schildert Joop. Tatsächlich ist der schmale Weg zwar geteert, aber in der Breite bietet die Fahrbahn nur Platz für ein Auto. Die Grünstreifen längs der Fahrbahn sehen intakt aus. Nichts scheint darauf hinzudeuten, dass sich dort häufiger Autos aus entgegengesetzten Richtungen begegnen.

 Aus diesem Grund, so Joop, seien die Kinder, einschließlich seiner eigenen und ihm selbst, dort an weißen Wintertagen stets wunderbar Schlitten gefahren. Inzwischen seien seine Kinder zwar erwachsen, lebten und studierten in anderen Städten, „aber wenn sie im Winter zu Besuch sind, dann fahren sie auch gerne mal Schlitten“, erzählt er. Eine Idee, wie die inoffizielle Rodelbahn in Zukunft von Streu- und Räumdienst verschont werden kann, hat Joop auch: „Man könnte doch eines dieser Hinweisschilder aufstellen, auf denen ,Kein Winterdienst‘ steht.“

 Ortsbürgermeister Achim Heger kennt die „Rodelbahn“ am Steuweg, ist selbst schon auf ihr gefahren, wie er im Gespräch mit dieser Zeitung sagt. Er bestätigt auch, dass der Weg sonst nicht geräumt worden sei und dass er kaum befahren werde. Von daher könne auch er sich vorstellen, ein entsprechendes Schild dort anzubringen zu lassen.

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