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Sanierung der Kreisstraße: 2017 soll es losgehen

Ortsdurchfahrt Klein Holtensen Sanierung der Kreisstraße: 2017 soll es losgehen

Eigentlich hat man schon in diesem Jahr mit dem Ausbau der maroden Kreisstraßen 63 und 64 in der Ortsdurchfahrt Klein Holtensen gerechnet.

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Die Kreisstraßen 63 und 64 sind sanierungsbedürftig, außerdem müssen neue Kanäle verlegt werden.

Quelle: la

KLEIN HOLTENSEN. So hatten es Hartmut Meyer und Dirk Fehr von der Straßenbaubehörde in Hameln im vergangenen Jahr bei einer Anwohnerversammlung in Aussicht gestellt. Doch die Planungen haben etwas länger gedauert.

„Die sind jetzt aber abgeschlossen. Nun müssen die entsprechenden Plangenehmigungen angeschoben und Grunderwerb getätigt werden. 2017 soll es aber auf jeden Fall losgehen“, sagte Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Straßenbaubehörde in Hameln auf Anfrage unserer Zeitung.

Zunächst wird die Gemeinde Auetal einen neuen Regenwasserkanal verlegen lassen. Danach beginnt der Straßenausbau. Die Straßen sollen auf 5,50 Meter verbreitert werden. In einem Zug soll die Umgestaltung des Kreuzungsbereichs der beiden Kreisstraßen erfolgen.

950 000 Euro für Umbau

„Die Kreuzung wird deutlich verschlankt und so umgestaltet, dass die K63 die vorfahrtsberechtigte Straße wird“, erklärte Brockmann. Um auch großen landwirtschaftlichen Maschinen die Durchfahrt zu ermöglichen, werden die Ecken mit Natursteinen gepflastert. „So wird die Überfahrt der Straßenränder in dem Bereich möglich“, erklärte Brockmann. Vor dem Haus Nummer 10, das quasi mitten im Kreuzungsbereich steht, wird eine kleine Pflanzinsel gebaut, um die Gablung der Kreisstraßen in Richtung Wiersen, Schoholtensen und Hattendorf etwas zu verkleinern. Raser sollen so gebremst werden. Auch kleine Gehwege sind im Kreuzungsbereich geplant. „Die sind für die Erhöhung der Verkehrssicherheit, vor allem für die Schulkinder, wichtig“, erläuterte Brockmann.

Kosten in Höhe von rund 950 000 Euro hat das Straßenbauamt für die Maßnahme errechnet. Darin ist der Regenwasserkanal nicht enthalten. „Die hohen Kosten kommen zustande, weil wir zwei Brücken erneuern müssen, die am Feuerwehrhaus und die an der K63 in Richtung Wiersen“, so der Leiter der Straßenbaubehörde.

Allerdings könne es sein, dass die Rießbach-Brücke an der K63 etwas später erneuert wird. Dort soll, zum Hochwasserschutz, die Straße etwas verschwenkt werden, wofür aber Grunderwerb notwendig ist.

Die Baumaßnahme wird unter Voll- und Teilsperrung der Ortsdurchfahrt erfolgen. Der genaue Ablauf steht noch nicht fest. Dazu müssten erst die Arbeiten vergeben sein, denn die Baufirma wird entscheiden, in wie vielen Bauabschnitten gearbeitet wird. Auch die Dauer der gesamten Maßnahme steht noch nicht fest. Die Anwohner sollen aber rechtzeitig informiert werden. la

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