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Schnelles Internet für Möllenbeck

Umschaltung von Telekom zu EWE Schnelles Internet für Möllenbeck

Schnelles Internet für das Klosterdorf – darum hatte sich die Stadt Rinteln vor gut zwei Jahren gemeinsam mit dem Ortsrat Möllenbeck und dem Netzanbieter EWE bemüht. Schon bei der ersten öffentlichen Infoveranstaltung im Kloster wurden viele Wechselverträge unterschrieben, doch dann brauchten viele Zeit und Nerven beim Warten auf die Umschaltung von Telekom zu EWE.

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Frank Herzog

Quelle: pr.

Möllenbeck. Ein Rückblick: „Im Januar wird EWE zur Verfügung stehen“, habe er noch das Versprechen der EWE-Vertreter in Erinnerung, berichtet Joachim Niehoff. Als Bestandskunde des EWE-Vorgängers Teleos habe er einen unkomplizierten Wechsel erwartet. „Aber ich fühlte mich total alleine gelassen“, denn nach der Vertragsunterzeichnung sei erst mal nichts passiert. Dann sei der als kostenloses Anschlusszubehör versprochene Router plötzlich doch berechnet worden. Weitere Probleme gab es, als er den kompletten Gebührenrechnungsbetrag von 150 Euro aus buchungstechnischen Gründen habe zurückholen müssen. „Obwohl kurz darauf alles wieder bezahlt war, wurde mir nach zwei Monaten plötzlich der Anschluss gesperrt.“

Zuvor habe es jedoch weder eine Zahlungserinnerung noch eine Mahnung gegeben. Technisch laufe jetzt alles einwandfrei, berichtet er. Dafür sei er erstaunt über das Einzugsverfahren, das – obwohl nach der anfänglichen Anschlusssperre ausgesetzt – auf einmal doch wieder aktiviert gewesen sei. Darauf hin habe er erneut versucht, das Problem über den Kundenservice mit EWE telefonisch zu klären. Ohne Erfolg: Er „habe endlos in der Warteschlange gehangen“ und keinen Ansprechpartner bekommen.

 „EWE ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln“ erklärt Niehoff gefrustet, „am liebsten würde ich wieder den Anbieter wechseln.“ Als Bestandskunde habe er jedoch einen Zweijahresvertrag und werde Kunde bleiben müssen. Unterm Strich bleibt für Niehoff, dessen Vater ebenfalls einen Telefonie- und Internet-Anschluss bei EWE gebucht und ähnliche Erfahrungen gemacht habe: „Wenn es erst mal läuft, läuft es gut. Aber der Zahlungsverkehr und der Informationsfluss sind mangelhaft.“

 Klaus Vogt hatte keine Schwierigkeiten mit dem Wechsel. Für die Umstellung habe es nur eine Woche gebraucht. „Aber mein Schwager hatte Probleme.“ Sieben Wochen lang seien in dessen Fall die Bälle zwischen der Telekom als Netzbetreiberin sowie EWE hin und her gespielt worden. „Du wirst einfach von der Leitung abgehängt, und keiner ist mehr zuständig.“ Auch dass sich sein Schwager mit der Bitte um Hilfe an die Bundesnetzagentur gewandt habe, „hat nichts genützt“. Das Problem mit dem Wechsel vom Altanbieter zu EWE ziehe sich „als roter Faden durchs Dorf“.

 Nachdem der Wechsel zu EWE nach vielen Wochen am 25. März endlich geklappt hat, ist auch Frank Herzog endlich zufrieden. Bereits am 5. Februar habe sein bisheriger Anbieter vertragsgemäß den „Anschluss abgeklemmt“. Danach sei aber nichts mehr gegangen – weder Telefon noch Internet. Nach der Intervention von EWE beim vorherigen Anbieter habe er sich vorübergehend wieder zu diesem zurückschalten lassen. „Dann ging alles wieder, und ich war wieder bei meinem alten Anbieter.“ Fast zeitgleich am 19. März sei aber die Mitteilung gekommen, „dass der Wechsel am 24. März stattfinden sollte“. So sei es auch gekommen. „Jetzt läuft alles.“

 Auch Ortsbürgermeister Reinhold Kölling, der sich seinerzeit für den Wechsel zu EWE starkgemacht hatte, äußerte sich enttäuscht über das Projekt „Schnelles Internet“. „Ich hatte mir das Ganze schnörkelloser vorgestellt. Und ich war ziemlich enttäuscht über die Abwicklung zwischen Telekom und EWE.“

 EWE teilte dazu mit: „Bei Frank Herzog läuft der Anschluss seit etwa drei Wochen. Zuvor gab es tatsächlich Probleme, die allerdings eher bei seinem vorherigen Anbieter Vodafone ihre Ursache hatten beziehungsweise bei der Telekom, da diese keine Leitung zur Verfügung gestellt hat. Wir sind mit Herrn Herzog viele Male in Kontakt gewesen, um das Problem zu lösen – auch die BNetzA ist eingeschaltet worden. Letztlich hat die Telekom doch eine Leitung zur Verfügung gestellt. Obwohl die Ursachen bei der Telekom und bei Vodafone lagen, haben wir uns kulant gegenüber Herrn Herzog gezeigt.“  who

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