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Spielplatz gesucht

Zum Glück hat der Bürgermeister eine Schwiegermutter Spielplatz gesucht

Als der Bürgermeister den Raum der Feuerwehr betritt, erwarten ihn rund 15 Kinder und Eltern, und Heinz Kraschewski darf dies als ein Zeichen deuten: Wir stehen hinter dieser Forderung.

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Eine gute Grundausstattung hat ihren Preis. Im Rathaus rechnet man mit 20000 Euro, die ein guter Spielplatz kostet.

Quelle: rnk

ANTENDORF. Die Forderung, das ist ein Kinderspielplatz in Antendorf. Die Eltern hatten sich zunächst an Ortsvorsteher Hans-Jürgen Bethge gewandt, dieser hatte sie an das Rathaus weitergeleitet. Anschließend gab es einen gemeinsamen Termin.

Weil sich Verwaltungsbeamte gerne auf Zahlen stützen, hatte Kraschewski zuvor den Datenschutzbeauftragten gefragt: Wie viele Kinder, so zwischen zwei und zwölf Jahren, leben überhaupt in Antendorf? Lohnt sich ein Spielplatz? Schließlich wird über 20000 Euro zu entscheiden sein, die eine vernünftige Ausstattung so kosten wird. Die Antwort kam prompt: In Antendorf gibt es in der angesprochenen Altersgruppe 29 Kinder.

Vier Grundstücke gefunden

Weil Kraschewski durchaus pragmatisch ist, wurde nach dem Treffen das Dorf gemeinsam abgegangen. Gesucht wurde ein passendes Grundstück, gefunden wurden vier.

Die ersten beiden Grundstück mussten allerdings aus unterschiedlichen Gründen wieder aus der Liste gestrichen werden. Grundstück drei liegt zwischen dem Hof der Schwiegermutter von Kraschewski und dem Schützenhaus. Es gehört der Schwiegermutter des Bürgermeisters. Grundsätzlich habe diese keine Einwände, dass der ehemalige Gemüsegarten künftig mit Kinderlachen erfüllt wird, aber das Areal liegt im sogenannten Außenbereich.

Da muss nicht nur geprüft werden, ob das rechtlich in Ordnung geht, wenn dort ein Spielplatz gebaut wird. Es drängt sich noch eine wichtigere Frage auf: Gibt es dafür einen Zuschuss? Kraschewski hofft auf Mittel aus dem Leader-Plus-Programm.

Das vierte Grundstück liegt unterhalb des Gerätehauses und wird stets für das Osterfeuer genutzt. Und die Feuerwehr nutzt das Areal auch noch als Übungswiese. Zudem stelle sich die Frage, ob der Eigentümer, der der Feuerwehr das Gelände überlassen hat, zustimmt, wenn die Gemeinde anklopft und ihre Kinderspielplatz-Pläne vorlegt.

Kurzum: Seitens der Verwaltung kommt wohl nur ein Grundstück infrage. Vor dem nächsten Jahr werde sich nichts tun, so Kraschweski. rnk

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