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TV-Routine in Exten

Antikscheune schon wieder im Fernsehen TV-Routine in Exten

Die Antikscheune von Peter und Sabine Reinhardt auf dem Rittergut Exten, direkt an der Ortsdurchfahrt nach Hohenrode und Stücken gelegen, kennt zumindest von außen jeder im Raum Rinteln. Und seit die Reinhardts mit ihrer Scheune am 12. Januar dieses Jahres im Fernsehen zu sehen waren, sind sie niedersachsenweit bekannt.

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Allmählich bekommt Peter Reinhardt (links) Fernsehroutine. Am vergangenen Sonnabend hat ein Aufnahme-Team in der Antikscheune für den NDR Szenen gedreht für eine Sendung über Antiquitäten und Dinge, die es werden wollen. Noch zwei Drehtage haben Svenja Harks (rechts) und ihre Mitarbeiter für ihren NDR-Beitrag eingeplant.

Quelle: who

Exten. In einer 15-minütigen Livesendung der NDR-Reihe „Mein Nachmittag“ mit Sven Tietze konnten sie zeigen, welch großes Antik-Sammelsurium hinter der hohen Gutsmauer, auf dem Hof, in Scheune und Kellergewölbe zu finden ist: Schränke, Tische, Stühle, Tontöpfe, Arbeitsgeräte aus dem täglichen Leben der Altvorderen, Nützliches, Dekoratives, aber vor allem alt, antik eben. Und viel zu viel, als dass man es in nur 15 Minuten gebührend hätte präsentieren können, fand wohl die Programmdirektion angesichts der starken Zuschauerresonanz auf die Sendung. So war das Fernsehen im April schon wieder zu Besuch bei den Reinhardts, um die beiden bei einer Einkaufstour über Land zu begleiten, diesmal für einen Bericht in „Hallo Niedersachsen“.
Damit wär’s das wohl gewesen, hatten Reinhardts sich gedacht, aber offenbar war’s wohl für die Fensehleute noch immer nicht genug. Am Sonnabend war schon wieder Drehtag in der Antikscheune. „Im Mai oder Juni rief Svenja Harks an und fragte an, ob sie und ihr Team noch mal zu uns kommen könnten“, erzählte Sabine Reinhardt dieser Zeitung von dem Überraschungsanruf, während sich das Kamerateam von einer reizvollen Einstellung zur anderen durcharbeitete. Was das Team entdeckt und für unbedingt sendewürdig gehalten hat, wird noch nicht verraten und soll in der Sendung der Reihe „Typisch“ am 12. Januar 2017 zu sehen sein. „Dafür haben sie sogar noch zwei weitere Drehtage angesetzt“, verriet Sabine Reinhardt, die mit ihrer ganzen Familie extra den großen Gewölbekeller fürs Fernsehen „in Szene gesetzt“ hatte. Überall Lichter auf rustikalen Kerzenständern, die ihr Ehemann aus alten Recycling-Brettern selber anfertigt. Dazu skurrile Skulpturen, die die angejahrten Bretter und Balken vorgeben, die Peter Reinhardt zuhauf in der Antikscheune zusammengetragen hat.
Seit einiger Zeit zimmert er auch Tische, Regale, Sideboards sowie Tische nach gleichem Muster aus demselben Material, verriet seine Ehefrau. „Weil die alle so aussehen, haben wir sie ,Windschiefe Knochen‘ genannt“, stellt sie mit ihrem Mann dessen Kreationen vor, die bei einer erheblichen Anzahl der Antikscheune-Kunden schon Design-Status erreicht haben. Manche, vor allem junge Kunden, kombinieren die windschiefen Knochen vorzugsweise mit ihrer modernen Küche oder mit der Essgruppe im Wohnzimmer, wissen sie aus Erzählungen.
Wie auch immer, Peter Reinhardt hat vorproduziert und könnte einem Nachfrage-Ansturm mittlerer Stärke mühelos standhalten.
Im Gewölbekeller wartet (noch) reichlich Auswahl. Rechtzeitig zur Advents- und Weihnachtszeit haben die Reinhardts im „Untergrund“ des Ritterguts Exten auch eine Art Basar in Landschaftsdimensionen aufgebaut. „Kein Stück sieht aus wie das andere – alles Unikate“, betont Sabine Reinhardt, die dem Basar eine weitere Geschmackskomponente hinzufügt, unter anderem mit selbst gemachter Quittenmarmelade und Walnusslikör aus Eigenproduktion. Wetten, dass diese Art Gaumenkitzler demnächst ebenfalls im Fernsehen zu sehen ist? Einen Vorgeschmack auf die Sendung gibt’s vorab schon während der nächsten Wochen im Keller der Antikscheune in Exten.

Von Werner Hoppe

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