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Überraschungen im Steingarten an der Paschenburg

Ein Künstlerparadies Überraschungen im Steingarten an der Paschenburg

Er ist ein kleines Künstlerparadies, der Steingarten an der Paschenburg, wie er da mit seinen Skulpturen in der Frühlingssonne leuchtet.

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Der Steingarten an der Paschenburg lädt zu Spaziergängen ein, auf denen es eine Menge zu entdecken gibt.

Quelle: cok

Schaumburg. Apfelbäume, die Wiese mit den ersten Blumen, und dann die vielen Menschen und die Aussteller, die sich an diesem Wochenende dort zum traditionellen Frühlingsfest einfinden.

 Nicht nur etwa 20 Hobby-Steinkünstler zeigen ihre vielfältigen Arbeiten, auch andere Kunsthandwerker wie etwa der Rintelner Glaskünstler Uwe Wecke sowie Hans-Joachim Aust und Regine Oehlmann mit ihren Vogelhäuschen, nutzen die Gelegenheit, sich inmitten der Steinkunst zu präsentieren. In der Remise zeigt Maler Andreas Schwenke farbenfrohe Naturbilder. Marita Neumanns neu bedrucktes altes Bauernleinen weht bunt in der Frühlingsluft.

 Was den Steingarten so reizvoll macht: dass er zu einem Spaziergang einlädt, der immer wieder neue Überraschungen entdecken lässt. Unter Bäumen, neben den kleinen Wegen, in Rondells, wo die Künstler sich ihre Arbeitsplätze geschaffen haben, und rund um die Remise stehen und liegen große und kleine Sandsteinskulpturen, romantisch, fantastisch, zum Lächeln und zum Träumen.

 „Das alles sind Unikate“, erklärt Uwe Drehl, Vorsitzender des Steingarten-Vereins. „Wir arbeiten auch nicht mit Druckluftmaschinen, sondern nur mit Steinmetz-Handwerkszeug.“ Einzige Ausnahme dabei: die Steinbänke von Fridjof Runge aus Rehren. Deren Sandstein-Ständer bearbeitet er durchaus mit dem Druckluftmeißel, was der harmonischen Schönheit keinen Abruch tut: So einladend sind seine Bänke mit den geschliffenen Holzteilen, das wohl jeder einzelne der zahlreichen Frühlingsfest-Besucher einmal auf ihnen Platz genommen hat.

 Alles, was der Steingarten zeigt, kann auch außerhalb von Festtagen gekauft werden. Die Bildhauer aus dem Schaumburger Land, aus Minden und Hameln, sie sind vor allem daran interessiert, dass ihre Werke eine Öffentlichkeit erhalten und der Verkauf die Unkosten für den Betrieb der kleinen Steinkunst-Welt mit ihrer Künstlergemeinschaft ermöglicht.

 Immerhin ist sogar ein Gärtner eingestellt worden, der dafür sorgt, dass die Natur kein wildes Übergewicht gegenüber der menschengemachten Kunst erhält. Die fröhlichen Tonfiguren von Gudrun Wentze, sie können Wind und Wetter gut überstehen, würden aber wohl bald unter dem Gras verschwinden ohne eine solche Fürsorge, ist sich die Künstlerin sicher. cok

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