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Umkleideräume nicht zeitgemäß

Exten / Sportplatz Umkleideräume nicht zeitgemäß

Die Umkleideräume und Duschen am Sportplatz des TSV Eintracht Exten sind eng und nicht mehr zeitgemäß. Das hat der Verein Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer (CDU) mitgeteilt und um einen Anbau zur Erweiterung und Modernisierung der Kapazitäten gebeten.

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Exten. Kretzer schilderte dies jetzt dem Ortsrat und sah nur geringe Aussichten auf Aufnahme der Kosten in den Haushalt der Stadt für 2015. Der Ortsrat beschloss dazu nichts.

 Wegen Aussichtslosigkeit verzichtete der Ortsrat auch auf die jahrelang erfolglos wiederkehrenden Forderungen nach Änderungen am Anger. Dort beharken sich Fußgänger, Radfahrer und Autos. Aber Jahr für Jahr passierte nichts, und eine einfache Lösung liege eh nicht auf dem Tisch.

 Manfred Requadt (SPD) bemängelte dagegen, dass hinter der Volksbank die kleine Stichstraße wieder mit Blumenkübeln in Richtung Hauptstraße gesperrt ist. So hatte es der Ortsrat gewünscht. Doch das früher vorhandene Sackgassenschild sei dafür grundlos verschwunden, beklagte Requadt.

 Horst Vöge, Vorsitzender des Heimatvereins, kritisierte, das am Kehl Löcher in der Fahrbahn repariert seien, in der Behrenstraße klaffen sie dagegen weiter. Da solle der Ortsrat doch mal bei der Stadt Druck machen.

 Vöge forderte auch mehr Tempomessungen auf der Behrenstraße, dort werde gerast. Bisherige Messungen der Polizei hätten aber nichts Schlimmes festgestellt, erwiderte Kretzer. Aber mehr Tempokontrollen könnten natürlich nicht schaden.

 Requadt regte an, zwischen Kindergarten und Schule vor der Turnhalle mit Schotter ein paar Parkplätze herzurichten. Kretzer erwiderte, es solle demnächst ein Ortstermin gemacht werden, um die Realisierbarkeit zu prüfen. Kretzer berichtete dem Ortsrat außerdem vom Verschwinden eines weiteren Stücks Infrastruktur und Bürgerservice.

 Die Telekom wolle den letzten öffentlichen Fernsprechapparat an der Mittelstraße 3 vor der Volksbank entfernen. Die Einnahmen dort seien seit Monaten gleich null.

 Kretzer wie auch der Ortsrat wollen in der Einspruchsfrist bis 26. September keine Einwände erheben. Denn: Was nicht genutzt wird, werde offensichtlich auch nicht gebraucht. Heute habe fast jeder ein Handy.  dil

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