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Vom Leid mit den Leitplanken

Exten / Ortsrat Vom Leid mit den Leitplanken

Eigentlich wollte Ortsbürgermeister Torsten Kretzer die Wünsche des Extener Ortsrates für den Haushalt 2015 der Stadt Rinteln „relativ schlank halten“.

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Die Leitplanke neigt sich schon in Richtung Hammergraben, beklagt Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer. Der Bach unterspült die Straße.

Quelle: dil

Exten. Drei Forderungen wurden beschlossen. Bei einer geht es um Verkehrssicherheit, erscheint also Eile geboten. Die Straße Zum Eisenhammer wird auf gut 50 Meter Länge langsam vom Hammerbach unterspült. Die Leitplanken neigen sich schon bedenklich in Richtung Abgrund. Bisher hat die Stadt Rinteln nur zwei weitere Warnbaken zu den vorhandenen zwei aufgestellt.

 „Das brennt uns unter den Nägeln“, sagte Kretzer. „Das Thema wurde bisher von der Stadt vernachlässigt. Aber wenn einmal ein Bus aus Richtung Exten zum Museum Eisenhammer will, dann wird es bei Begegnungsverkehr gefährlich. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Leitplanke in den Hammergraben fällt.“ Heimatvereinsvorsitzender Horst Vöge bestätigte, dass ab und zu mal ein Besucherbus zum Eisenhammer kommt. Er mahnte auch die Sanierung eines Dachüberstands an der Heimatstube an. Dies sei schon vor ein paar Jahren beantragt worden, die GVS habe ihm kürzlich bestätigt, dass etwas gemacht werden müsse. Kretzer erwiderte, diese Forderung sei schon mehrmals im Finanzausschuss gestrichen worden. Also auf ein Neues, meinte der Ortsrat einmütig.

 Auf ein Neues heißt es auch beim Thema Buswendeschleife hinter der Grußkartenfabrik. Eine Nahlösung ist wegen des schwierigen Erwerbs des letzten Grundstücks nicht in Sicht, aber der Haushaltsposten soll weiter geschoben werden, um jederzeit handeln zu können. Die Fördermittel verfallen nicht, versicherte der Erste Stadtrat Jörg Schröder.

 Nicht aufgenommen hat der Ortsrat den Wunsch des TSV Eintracht Exten nach einem Anbau an sein Sportheim, um die Umkleide- und Duschbedingungen zu verbessern. Kretzer: „Noch haben wir drei Herrenmannschaften, aber der demografische Wandel wird auch vor dem Fußball nicht haltmachen. Und wir kennen die nicht rosige Haushaltslage der Stadt.“ Der Ortsrat sah das stillschweigend auch so.

 Apropos demografischer Wandel: Das Dorf hat laut Kretzer nur noch 1859 Einwohner. „Vor wenigen Jahren ging es noch um das Halten der Marke 2000. Dass wir jetzt so weit davon entfernt sind, hatte ich nicht erwartet. Der Grund ist, dass die Neubaugebiete seit Jahren voll sind, wieder Einwohner fortziehen, aber kaum neue dazu kommen.“  dil

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