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Von der Bank aus in die Internet-Welt

Öffentlicher Hotspot in Silixen Von der Bank aus in die Internet-Welt

Die Sitzbank vor dem Haus Heidelbecker Straße 27 in Extertal deutet auf so etwas wie eine Zeitenwende für die Kommunikation hin. Eine private Initiative hat den ersten öffentlichen Hotspot für die kostenfreie Einwahl ins Internet ermöglicht.

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Von der Bank geht es jetzt ins Internet.

Quelle: who

SILIXEN. In größeren Städten ist der freie Internet-Zugang via Hotspot meist kein Problem mehr, weiß Sebastian Wallenstein aus eigenem Erleben. Aber in Silixen, wo er seine familiären Wurzeln hat, habe es bisher noch keine öffentliche Einwahlmöglichkeit abseits vom eigenen Anschluss gegeben, erzählt er, was seine Initiative angestoßen hat. Und dafür steht besonders die Bank als Symbol, verrät Wallenstein, der als Grafiker und Programmierer arbeitet.

„Früher haben die Menschen auf den Dörfern draußen gesessen und miteinander geredet und sich gegenseitig die neusten Nachrichten mitgeteilt“, zieht er die Verbindung zwischen seiner Idee vom kostenlosen Surfen und Mailen und der Bank. Besonders den Silixer Jugendlichen habe er damit ein Angebot zur Verfügung stellen wollen, aber auch Erwachsenen.

Als Hotspot-Standort geeignet

Das Haus, das sein Urgroßvater Heinrich Wallenstein im Jahr 1901 erbaut hat und in dem seine Großeltern Wilhelm und Margarete ihre Fischhandlung betrieben, bot sich als geeigneter Hotspot-Standort an. Die Umsetzung war für Sebastian Wallenstein eigentlich nur noch Formsache. Fast schneller als erwartet, ist der neue Hotspot zum schnellen Internet von den ersten externen Nutzern entdeckt und angenommen worden, kann Wallenstein berichten. Schnell interessierten sich Jugendliche für das neue Angebot.

Darüber hinaus sei zu Beginn der Woche ein durchreisender Wohnmobilfahrer direkt vorm Haus und der Bank mit seinem Auto liegen geblieben und habe dankbar vom Hotspot Gebrauch gemacht. who

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