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Von der Feier zum Feuer: Scheune abgebrannt

Möllenbeck / Grillabend abgebrochen Von der Feier zum Feuer: Scheune abgebrannt

Eine rund 200 Jahre alte Scheune des Bauernhofes Hessendorf 14 ist in der Nacht zum Sonnabend ein Raub der Flammen geworden. 60 Feuerwehrleute und sieben Fahrzeuge waren im Einsatz, um das Feuer zu löschen und Funkenflug zu Nachbargebäuden, darunter zwei Ställe mit Tieren, zu verhindern.

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Mit vereinten Kräften löschen drei Ortsfeuerwehren den Scheunenbrand.

Quelle: tol

Möllenbeck (dil). Die Ursache für das Feuer ist noch unbekannt. Die Polizei-Ermittlungen begannen am Sonnabend und werden heute fortgesetzt.

 „Ein Autofahrer auf der Bundesstraße 238 hatte die Flammen gegen 20.59 Uhr zuerst bemerkt und die Leitstelle verständigt“, berichtet Markus Dinter, neuer Ortsbrandmeister von Möllenbeck. Bei seinem ersten Einsatz kam ihm die Schwerpunktwehr Rinteln an Schnelligkeit zuvor, doch die Rintelner hatten einen Vorteil: Nach ihrer Frühjahrsübung wollte sie am Feuerwehrhaus gerade zum geselligen Teil übergehen, da kam der Alarm. So ging es wieder auf die Fahrzeuge nach Hessendorf.

 „Als ich um 21.15 Uhr am Brandort eintraf, stürzte das Scheunendach bereits ein“, fährt Dinter fort. „Die Rintelner hatten schon mit Wasser aus ihren Fahrzeugtanks eine Wasserwand zwischen Scheune und Nachbargebäuden gespritzt, um übergreifenden Funkenflug zu verhindern.“ Wenig später stand auch Wasser aus einem Hydranten auf dem Hofgelände und einem weiteren an der Bundesstraße zur Verfügung.

 In der Scheune befanden sich auf dem Dachboden zwei Meter hoch Heu und Stroh, darunter eine Ballenpresse und ein Anhänger. Letzterer verbrannte, die Presse konnte der Landwirt noch herausziehen.

 Die Ortsfeuerwehren Möllenbeck, Rinteln (mit Drehleiter) und Exten waren im Löscheinsatz, die Ortsfeuerwehr Schaumburg kam zur Atemschutzüberwachung nach Hessendorf. Zwei Rettungsfahrzeuge waren vor Ort, kamen aber nicht zum Einsatz.

 Gegen 0.15 Uhr rückten die Feuerwehren ab, nur die Möllenbecker leisteten noch bis Sonnabendnachmittag Brandwache, denn im Stroh und Gebälk gab es noch Glutnester. Mit der Wärmebildkamerawurde festgestellt, dass sich in den umliegenden Gebäuden keine versteckten Brandnester gebildet hatten.

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