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Warnwesten für den Nachwuchs

Kita MinniMax Warnwesten für den Nachwuchs

Wenn der neue Elternrat der Kita MinniMax in Exten seinen derzeit gut spürbaren Anfangselan beibehält, dann dürfte das wohl Bewegung in eine ziemlich festgefahrene Situation bringen. Die zehn Elternvertreter haben sich vorgenommen, dass sie sich vordringlich um die „unhaltbaren Zustände bei der Verkehrssituation rund ums Kinderbringen und -abholen“ kümmern.

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Ohne Warnwesten wären sie ziemlich schlecht zu sehen: die Kinder der Kita MinniMax in Exten morgens um acht Uhr.

Quelle: cm

EXTEN. Dass die örtlichen Gegebenheiten einigen Stoff zum Grübeln bieten, ist auch dem neuen Elternrat um den Vorsitzenden Oliver Stradner klar. „Die Regetestraße, an der der Eingang zur Kita liegt, ist schmal. Es gibt keinen Fußweg, und die mangelnde Breite lässt auch keinen nachträglichen Ausbau in dieser Richtung zu. Eltern, die ihre Kinder zu Fuß in den Kindergarten bringen, müssen hier höllisch aufpassen, und der kleine Seitenstreifen, den viele notgedrungen nutzen, ist matschig und voller Pfützen“, beschreibt Stradner die Situation. Es gelte also, ein möglichst sicheres Anfahren und kurzes Einparken zu gewährleisten.

Wenn man der Kita morgens um kurz vor acht einen Besuch abstattet, stößt man auf ein Verkehrschaos. Eine Straßenseite ist komplett zugeparkt, Aussteigen ist gar nicht einfach. Wenn dann noch der Bus mit den Grundschulkindern um die Ecke biegt, ist der Verkehr lahmgelegt. „Es ist echt ein Wunder, dass bisher noch nichts Schlimmes passiert ist. Da muss sich dringend etwas ändern“, mahnt Stradner. „Da kam uns die Idee, alle Kinder mit Warnwesten auszustatten.“ Und weil durch Riha-Wesergold-Mitarbeiterin Claudia Requardt, ebenfalls Mitglied der organisierten Kita-Elternschaft, ein direkter Draht zur Firmenleitung bestand, konnte diese Idee auch ruckzuck in die Tat umgesetzt werden. Man habe 300 Westen erhalten.

Positive Signale für mehr Kontrollen

Zudem habe man sich mit Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp und dem Stadtjuristen Joachim Steinbeck getroffen. „Da konnten wir schon mal ein paar Ideen, wie zum Beispiel die Einbahnstraßenregelung, vorstellen“, berichtet der Vorsitzende. „Noch besser wäre es, man könnte ein Stück der neben der Einfahrt liegenden Wiese kaufen und dort einen Parkplatz anlegen“, ergänzt Requardt.

Als Nächstes wolle man den Kontakt zum Ortsrat suchen. Von städtischer Seite hätte es positive Signale für mehr Kontrollen gegeben. Auch eine Sperrzone im Bereich der Feuerwehrzufahrt zur Kita und zum Schulgelände sowie Bremsschwellen seien im Gespräch .cm

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