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Was bleibt vom Jubiläumsjahr?

Positive Resonanz der Kirchengemeinde Was bleibt vom Jubiläumsjahr?

2015 ist für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Steinbergen ein besonderes Jahr gewesen. Ihre St.-Agnes-Kirche wurde 125 Jahre alt, und das hat die vier Ortsteile umfassende Gemeinde groß gefeiert.

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Zu den gut besuchten Höhepunkten des Jubiläumsjahres gehörte das Gemeindefest im September, bei dem die Pastoren Reinhard Koller (l.) und Stefan Strottmann gemeinsam den Gottesdienst im Freien unzer Mitwirkung des Posaunenchors gestalteten.

Quelle: dil

Steinbergen. „Die Resonanz war großartig, finanziell ist die Gemeinde dank Sponsoring auch gut über die Runden gekommen“, freut sich Pastor Stefan Strottmann. Aber was bleibt von diesem Jubiläumsjahr – oder ist es nun einfach nur noch Geschichte?

„Haus der lebendigen Steine“ lautete das Motto des Gemeindefestes. Und daran würde Strottmann gerne weiter festhalten. Nicht einfach nur ein 125 Jahre altes Baudenkmal pflegen und bewundern, sondern ihm immer wieder neues Leben einhauchen. Auch mithilfe der dazugehörenden Ortsteile Engern, Ahe, und Buchholz. Von dort kamen viel mehr Menschen ins Steinberger Gotteshaus als sonst, der innere Zusammenhalt der großen Kirchengemeinde wurde gestärkt.

Und es rückten auch immer mehr Menschen in der riesigen Kirche nach vorn, freut sich Strottmann, ganz entgegen der früheren Gewohnheit, die Kirche von hinten zu füllen und in den gefühlt traditionell zugewiesenen Bänken je nach Ortsteil zu sitzen. „Das lag daran, dass es vorn etwas zu sehen und zu erleben gab, da konnte man hinten ja etwas verpassen“, so Strottmann. „Und viele fühlten sich durch die bunte Mischung an Veranstaltungen angesprochen, die wir sonst selten oder gar nicht in der Kirche sehen. Wir wollten, dass sie als Teil des Dorfes gesehen und angenommen wird. Das ist uns ganz gut gelungen, glaube ich.“

Das Programm des Jubiläumsjahres mit Gospelmesse, Gemeindefest, Liedermacherkonzert, Kirchenkabarett, Church Night der Konfirmanden und vielem mehr habe die Aktiven sehr gefordert. Nun kehre erst einmal etwas Ruhe ein. „Im Februar wollen wir bei unserem Klausurseminar mit dem Gemeindekirchenrat Bilanz ziehen und überlegen, was wir im nächsten und übernächsten Jahr in Angriff nehmen. Bisher haben wir noch keine Highlights in Planung, aber zum Jahresende hatten wir traditionell ein größeres Konzert.“ Auch die Idee des großen Gemeindefestes soll Neuauflagen erleben, aber mit einem gewissen zeitlichen Abstand.

Und wenn etwas nachhaltig bleibt, dann ist es der sanierte Kirchturm. Die Uhr ist wieder auf der Höhe der Zeit. Das ausgebesserte Mauerwerk muss nur noch bis zum Frühjahr hinter Folien geschützt bleiben. Danach kommt das Gerüst weg, und der Turm ist wieder in voller Pracht weithin sichtbar. dil

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