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Was prägt das Ortsbild?

Dorfentwicklungsplan Was prägt das Ortsbild?

Der Dorfentwicklungsplan für die Dörferregion „Rintelner Staatsforst“ sieht vor, mithilfe eines Förderprogramms der Europäischen Union die Ortsbilder der Dörfer Krankenhagen, Volksen, Strücken, Uchtdorf, Wennenkamp und Friedrichswald aufzuwerten.

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Stadtplaner Michael Brinschwitz.

Quelle: who

Krankenhagen. Dabei sollen unter Nutzung von baulichen Maßnahmen bei Bürgerbeteiligung spezifische ortsbezogene Projekte realisiert werden, die den Charakter der Dörfer unterstreichen.

So hat es sich der Arbeitskreis Dorfentwicklung als ein Teilprojekt im Gesamtmaßnahmenpaket vorgenommen, das seit der Auftaktsitzung am 17. Mai geschnürt wird. Um Siedlungsentwicklung sowie Ortsbildgestaltung ging es jetzt in der „Dorfwerkstatt“ im Feuerwehrgerätehaus in Krankenhagen.

Keine leichte Aufgabe

Der Schwerpunkt des Workshops mit Stadtplaner Michael Brinschwitz von der Sweco GmbH in Hannover lag auf der Bestimmung von wichtigen und prägenden Punkten beziehungsweise Bereichen in den jeweiligen Orten. Keine leichte Aufgabe, wenn Dörfer von relativ weit auseinandergezogenen Siedlungsbereichen geprägt werden, mussten sich die Workshop-Teilnehmer eingestehen. Denn vor allem die Dörfer in Waldlage beziehungsweise Waldnähe tun sich schwer, wenn’s um Definierung zentraler Örtlichkeiten geht. Wirklich Zentrales gibt’s aufgrund der spezifischen historischen Entwicklung der sogenannten Waldhufendörfer einfach nicht.

Abgesehen von teils mehreren partiell verdichteten Siedlungsbereichen, von denen alle Orte als verbindende Gemeinsamkeit allerdings gleich mehrere aufweisen. Herausragend am Beispiel Uchtdorf ist in diesem Zusammenhang die Bauernecke im südwestlichen Bereich des Dorfes in Nähe der alten Exterbrücke mit einer Ansammlung von Hofstellen.

Im Kontrast zu diesem mehr historischen Bereich steht das neue Bürgerhaus im Ellerbruch, das die Uchtdorfer Arbeitskreis-Mitglieder als Beispiel für die Jetztzeit gewertet und ausgebaut sehen möchten. Darüber hinaus ist es der Wald, mit dem die Dörferregion Rintelner Staatsforst in Sachen Erholung und Tourismus punkten könnte, hielt der Arbeitskreis fest.

Neuer zentraler Ort

Leichter mit dem Herausarbeiten von zumindest teilzentralen Örtlichkeiten hat es Krankenhagen. Dort sei es eindeutig der Bereich am Kirchanger mit der Kirche und ihrem markanten Turm, der als ortsbildprägend gewertet werden könne, war sich Brinschwitz einig mit den Workshop-Teilnehmern. Im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Volksbank-Geländes könnte dieses Areal Teil eines neuen zentralen Ortes werden und diesen aufwerten.

Bei bislang „über 40 Projektansätzen, die Chance auf Umsetzung haben“, gibt es reichlich zu tun, betonte der Planer. Es sei aber immer noch Raum für weitere Anregungen, die sowohl an die Mitglieder des Arbeitskreises als auch an das Rintelner Bauamt, Telefon (05751) 403157 und E-Mail u.sievert@rinteln.de, sowie an das Planungsbüro Sweco GmbH, Telefon (0511) 34070, gerichtet werden können. who

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