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Weide ist weg, Linden werden folgen

Rehren Weide ist weg, Linden werden folgen

Die beiden Linden an der Auestraße in Rehren werden gefällt, die Weide ist bereits weg, und das Wischfeld soll noch bis zum Winter asphaltiert werden.

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Die beiden Linden werden jetzt doch gefällt, der Landkreis hat einen entsprechenden Antrag gestellt.

Rehren. Bei der großen Weide genügte den Mitgliedern des Fachausschusses ein kurzer Blick: Sie wuchs richtig mächtig in die Höhe und war einsturzgefährdet. Sie war beim Schneiteln vergessen worden – der Stamm drückte direkt gegen das dahinter stehende Haus, und die Wurzeln drangen in den Schmutzwasserkanal. Da sie auf einem Gemeindegrundstück stand, wurde kurzerhand beschlossen, sie zu beseitigen. Ein Nachbar, der eine Hackschnitzelheizung besitzt, hat das Holz entgegengenommen, „sonst hätten wir es entsorgen müssen“, erklärt Bauamtsleiter Friedhelm Liwack.

Bei den beiden Linden, die offensichtlich größere Lücken im Bewuchs aufweisen, wurde der Antrag auf eine Fällung gestellt. Der Eigentümer der beiden Bäume ist offiziell der Landkreis, der daher beim zuständigen Straßenbauamt in Hameln den entsprechenden Antrag stellte.

Aus der Rattenfängerstadt wurde dann die Genehmigung erteilt und über die Firma, die an der Auestraße tätig ist, der Auftrag erteilt. „Jetzt muss man das nur machen“, formuliert es Liwack. In der Planung hatte die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises festgestellt, dass eine Entfernung der Bäume im Zuge der Sanierung der Auestraße nicht erforderlich sei, in Rat und Verwaltung der Gemeinde sah und sieht man das anders. Und in der Bevölkerung auch.

Die Verzögerungen an der Auestraße werde die Firma aber nicht mehr aufholen können, erklärt Liwack. Im Wischfeld sind zurzeit rund 50 Prozent der Regenwasserkanäle gelegt. Noch bevor der Winter kommt, soll der Asphalt aufgebracht werden, die Gemeinde will diesen Bereich noch in diesem Jahr abhaken.

So ganz glücklich wirkt Liwack mit Blick auf die Gesamtbaustelle nicht. Immer wieder werde auf der einen Straße ein „Baustopp“ eingelegt, damit auf der anderen Straße weiter gearbeitet werden könne. Es gehe immer „hin und her“, sagt Liwack. Soll heißen: Man bräuchte eigentlich eine zweite Kolonne.

Dass die gesamte Baustelle, also Wischfeld und Auestraße, noch vor dem Winter abgearbeitet, also fertiggestellt sind, das glaubt Liwack nicht: „Das wird die Firma nicht mehr aufholen können.“ rnk

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