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Wenn Max Meise blau macht

Hohenrode Wenn Max Meise blau macht

Neugierig beäugen die Blaumeisen die eifrigen Naturschützer der Naturschutzjugend (Naju) Rinteln bei ihrer Arbeit: Pflanzlöcher wurden ausgehoben, junge Setzlinge eingepflanzt und anschließend gewässert.

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Auch die kleinsten Naju-Mitglieder helfen beim Heckenpflanzen.

Quelle: pr.

Hohenrode. „Und fast scheint es so, als ob sie wüssten, dass die Kinder und Jugendlichen gerade dabei sind, ihren Lebensraum auf der Streuobstwiese Hohenrode aufzuwerten“, teilt Nabu-Vorsitzender Nick Büscher mit.

 Die Naju Rinteln hat sich am Projekt der Naju Niedersachsen „Max Meise macht blau“ beteiligt, wobei es insbesondere darum geht, Kinder und Jugendliche für den Schutz der heimischen Natur und insbesondere der Singvogelwelt zu sensibilisieren – gefördert wird das Projekt von der niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung. „Und wo sollte die Sensibilisierung besser möglich sein, als auf unserer Streuobstwiese?“, fragen Christine Land und Britta Raabe, die die Naju Rinteln ehrenamtlich betreuen.

 Die Kinder und Jugendlichen samt hinzugekommener Eltern machten sich daran, eine Schutzhecke für die Imkerei auf der Streuobstwiese anzupflanzen, um gleich zweierlei Ziele zu erreichen, wie Raabe weiß: „Einerseits sollen die Bienen vor Wind und Wetter geschützt werden, andererseits möchten wir mit diesem Projekt den Singvögeln auf unserer Obstwiese zusätzlichen Lebensraum schenken. Die beerenreichen Pflanzen stellen andererseits auch in Herbst und Winter wichtige Nahrungsquellen dar.“

 U-förmig um den Bienenstand herum wurde eine Hecke mit 50 Setzlingen gepflanzt, darunter waren unter anderem Eberesche, Traubenkirsche, Kornelkirsche und Holzapfel.

 Auch einige Lücken in der vor mehr als 20 Jahren mit dem Lions Club Rinteln angelegten Hecke konnten geschlossen werden. Die Kinder waren eifrig dabei, die Pflanzlöcher mit der entsprechenden Pflanztiefe zu schaufeln, die jungen Heckenpflanzen nach dem Setzen einzugraben und anschließend festzutreten. Nach dem Pflanzen wurde die Hecke sogleich gewässert. Um die Hecke vor der Skuddenherde zu schützen, die nicht vor der jungen Rinde einer gerade gepflanzten Hecke Halt machen würde, wurde die Hecke fraßsicher umzäunt.

 Stolz haben die jungen Naturschützer der Naju anschließend auf einem Schild unterschrieben, mit dem sich die „Heckengärtner“ an der neu gepflanzten Hecke verewigten. Und Wissenswertes über den Lebensraum Hecke haben die Kinder ebenfalls gelernt – und dass Beeren, die den Singvögeln schmecken, auch durchaus für Menschen schmackhaft sein können. „Wir hoffen, dass die Eltern mit ihren Kindern das ein oder andere Rezept ausprobieren“, so Land und Raabe. r

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